homesucheuebersicht
   


zur Universität
zur Verwaltung

mitarbeiter
aktuellemeldungen
experten
tagungen
unizeitung
journal
pressespiegel
zeitungen
mitteilungen
veranman
infodienst
idwpresse
externelinks
plakatvorlagen
design
richtlinien
hinweise
 
  Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
 
 
Erfolgreiche Teilnahme des Teams der Martin-Luther-Universität
am WETTBEWERB IM WELTHANDELSRECHT in Genf
  29.04.2003
 
Vier Jurastudenten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben beim Moot Court im Welthandelsrecht (Gerichtshof zur Diskussion fiktiver Rechtsfälle), der vom 23. bis 27. April 2003 bei der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf stattfand, als einziges Team aus einem nicht-englischsprachigen Land das Halbfinale erreicht.

Jacqueline Seifert, Malte Dürlich, Frederic Elskamp und Patrick Mitsching sind vier junge engagierte Studierende der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Unterstützt von den wissenschaftlichen Mitarbeitern Bernhard Kluttig und Karsten Nowrot (Lehrstuhl Prof. Dr. Christian Tietje, LL.M.) nahmen sie als Team an dem im Jahr 2003 zum ersten Mal stattfindenden internationalen Moot-Court im Welthandelsrecht teil. Organisiert wurde dieser englischsprachige Wettbewerb von der European Law Students' Association (ELSA). Die Teilnahme an einem Moot-Court gehört im angloamerikanischen Rechtskreis als wesentlicher Bestandteil zur Juristenausbildung. Dabei müssen Studenten in einem Team einen fiktiven Fall als Anwälte bearbeiten und vor einem Gericht plädieren. Der diesjährige Fall des ELSA Moot-Court betraf Probleme des Welthandelsrechts und des Umweltschutzes und wurde vor einem fiktiven Panel der Welthandelsorganisation (WTO) verhandelt.

Wie bei einem authentischen "trade dispute" mussten die Teams zunächst die Memorials (Schriftsätze) sowohl für den Applicant (Kläger) als auch für den Respondent (Beklagter) erarbeiten. Nachdem sich die halleschen JurastudentInnen aufgrund ihrer herausragenden Schriftsätze aus einem Kreis von 38 teilnehmenden Universitäten aus Europa und den USA als eines von nur 12 Teams insgesamt und überdies als einzige deutsche Mannschaft für die Endausscheidung des Wettbewerbs qualifiziert hatten, konnten sie diese an sich schon beeindruckende Leistung sogar noch überbieten: Auch in der internationalen Runde bei der WTO in Genf vom 23. bis 27. April gelang es den vier jungen Studierenden der Martin-Luther-Universität, sowohl ihre durch fleißiges Arbeiten im vergangenen Semester erworbenen Kenntnisse im Welthandelsrecht als auch ihre Fähigkeiten als zukünftige Anwälte äußerst erfolgreich unter Beweis zu stellen.

Als einzigem Team aus einem nicht-englischsprachen Land vermochten die jungen Studierenden des 4. bzw. 6 Semesters, sich neben ihren vielfach bereits ein Postgraduiertenstudium absolvierenden Kommilitonen von der New York University School of Law, dem King's College London und dem University College London für das Halbfinale zu qualifizieren. Erst dort unterlagen sie in einer spannenden und auf hohem Niveau ausgetragenen Verhandlung nur knapp dem Team aus New York. Überdies erhielt das Team-Mitglied Jacqueline Seifert für ihre überzeugenden Auftritte als Anwältin vor den mit herausragenden Experten des Welthandelsrechts besetzten WTO-Panels den Preis als viertbeste Rednerin unter den insgesamt 46 teilnehmenden Studierenden.

Betreut wurde das erfolgreiche Hallenser Team vom Institut für Wirtschaftsrecht und dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Internationales Wirtschaftsrecht von Prof. Dr. Christian Tietje, LL.M. (Michigan), der auch weiterhin die Teilnahme von Studierenden der Martin-Luther-Universität tatkräftig fördern will.

Mit diesem Erfolg wird überdies wieder einmal die hohe, dem internationalrechtlichen Profil der Juristischen Fakultät entsprechende Qualität der Juristenausbildung in Halle deutlich. So bietet das Institut für Wirtschaftsrecht der Martin-Luther-Universität bereits Studierenden der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften die Möglichkeit, den Abschluss eines Master of Laws (LL.M. in Economic and Business Law) mit Schwerpunkt im internationalen Wirtschaftsrecht zu erwerben. Hierdurch zeigt sich eindrucksvoll, welche hervorgehobene Stellung die Juristische Fakultät im Wettbewerb deutscher Fakultäten für sich beanspruchen kann.

(Bernd Kluttig, Dr. Margarete Wein, 29. April 2003)

Nähere Informationen:
Bernhard Kluttig, wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Internationales Wirtschaftsrecht
der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Tel.: 0345 55-23152, Fax: 0345 55-27201
E-Mail: kluttig@jura.uni-halle.de
 
  29.04.2003, Dr. Margarete Wein
 
     
  Copyright       Disclaimer       Impressum       Kontakt
© 2002 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg