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  Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
 
 
Kooperation Merseburg – Madrid
Humboldt-Forschungspreis an halleschen Wissenschaftler
  08.07.2002
 
Den „Alexander von Humboldt – J. C. Mutis – Forschungspreis" 2001 vergab das spanische Wissenschaftsministerium Ministerio de Educación, Cultura y Deporte im Mai 2002 an Prof. Dr. Goerg H. Michler, Institut für Werkstoffwissenschaften der halleschen Universität (Standort Merseburg). Mit diesem hochrangigen Preis werden die international anerkannten Leistungen von Goerg Michler auf dem Gebiet der Materialwissenschaften gewürdigt. Seine Arbeiten konzentrieren sich auf die Aufklärung des Zusammenhangs von Mikrostrukturen und mechanischen Eigenschaften von Polymerwerkstoffen.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung Deutschland und ihre Partnerorganisationen in mehreren Ländern verleihen ihre Forschungspreise jährlich weltweit an international herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf den Gebieten der Natur-, Ingenieur- und Geisteswissenschaften. Ziel ist neben der Anerkennung eines Einzelnen die Unterstützung internationaler Forschungsprojekte sowie die Intensivierung bereits bestehender länderübergreifender wissenschaftlicher Kooperationen.

Seit Jahren verbindet Prof. Dr. Goerg Michler und Prof. Dr. F. J. Baltá Calleja aus Madrid vom Consejo Superior de Investigaciones Cientificas (SCIC – entsprechend der Max-Planck-Gesellschaft in Deutschland) eine wissenschaftliche Zusammenarbeit zum verstärkten Einsatz mikro- und nanomechanischer Analysen als Grundlage für neuartige Werkstoffe. Die gemeinsame Forschungsarbeit von Michler und Calleja umfasst die Untersuchung der Strukturbildung, der Phasenumwandlungen sowie des Einflusses des Kristallisationsverhaltens auf die Eigenschaften in teilkristallinen Massenplasten für die vielfältigen täglichen und technischen Anwendungen.
Darüber hinaus geht es um die Aufklärung der Strukturen in modernen, sogenannten „nanometerstrukturierten" Blockcopolymeren und Polymerblends sowie die Analyse des hierarchischen Aufbaus von Knochenmaterialien. Letzteres dient in Zusammenarbeit mit Ärzten der Orthopädischen Klinik der Universität Halle unter Leitung von Prof. Dr. Werner Hein zum Beispiel der Aufklärung von Mechanismen der Osteoporose (Knochenabbau).

Der Preis ermöglicht Michler Forschungsaufenthalte in Spanien mit einer Dauer von bis zu zwölf Monaten im Zeitraum 2002 bis 2003. Neben der Finanzierung von Aufenthalten am Partnerinstitut in Madrid werden Reisekosten sowie die Mittel für gemeinsame Fachtagungen und Workshops abgedeckt. Das spanische Partnerinstitut stellt dem Wissenschaftler für die Dauer seines Arbeitsaufenthaltes ein Arbeitszimmer sowie die erforderlichen Geräte zur Verfügung. Die Kooperation zwischen Madrid und Merseburg ermöglicht in der Folge auch jungen deutschen und spanischen Doktoranden und Post-Docs einen längeren Forschungsaufenthalt im Ausland. Damit dient sie jungen Nachwuchswissenschaftlern als Ansporn und fördert die Intensivierung der internationalen Kontakte der halleschen Universität.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Goerg Michler,
Tel.: 03461 463744/2740,
Fax: 03461 462535
E-Mail: michler@iw.uni-halle.de oder ipw@ipw-merseburg.de

 
  Ute Olbertz, 08.07.2002
 
     
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