Martin-Luther-Universität auf der "MEDICA" dabei

In Düsseldorf öffnet vom 21. November bis 24. November 2001 die Internationale Fachmesse MEDICA 2001, das Weltforum für Arztpraxis und Krankenhaus, ihre Pforten. Die Martin-Luther-Universität ist mit zwei Exponaten auf dem Gemeinschaftsstand der Forschungsein-richtungen des Landes Sachsen-Anhalt in der Messehalle 03, Stand 3 H 72, vertreten.

Ansprechpartner für die hallesche Universität:
Wolfgang Seidel, Tel.: (0345) 22 213 79
E-Mail: w.seidel@verwaltung.uni-halle.de

Die Exponate:

Platingliederkette hilft Menschen mit Gesichtslähmung

Patienten, die an einer Gesichtslähmung leiden, sind häufig nicht in der Lage, das betroffene Auge zu schließen. Zur Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit wird ein Gewicht an das obere Lid implantiert und das Auge lässt sich widerstandslos schließen. Dabei bleibt die Lidöffnung bei ungestörter Funktion der entsprechenden Muskulatur unbehindert. Bislang kamen dazu meist Goldimplantate mit vorgegebener Krümmung zum Einsatz, die zwar gute funktionelle Ergebnisse, aber eine nicht unbeträchtliche Komplikationsrate aufzeigten.
An der Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Gesichtschirurgie der Martin-Luther-Universität wurde eine flexible Platingliederkette entwickelt, die sich unter anderen durch die Wahl des Materials und durch ihre Anpassungsfähigkeit auszeichnet.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Alexander Berghaus
Tel.: (0345) 55 716 67
E-Mail: alexander.berghaus@medizin.uni-halle.de


Keine Chance für Alkoholsünder

Am Fachbereich Chemie wurde ein Verfahren zur Bestimmung des Blutalkohols entwickelt, das im Gegensatz zu anderen Untersuchungsmethoden einen geringen Chemikalienverbrauch aufweist, niedrigere Kosten verursacht, leicht zu handhaben ist und einen hohen Probendurchsatz gewährleistet.
Die Bestimmung des Blutalkohols erfolgt in einer gekoppelten enzymatischen Reaktion, in deren Verlauf der Alkohol vollständig zu Essigsäure umgesetzt wird.

(Ingrid Godenrath, 16. November 2001)

Ansprechpartner:
Prof. Dr. René Csuk
Tel.: (0345) 55 256 60
E-Mail: csuk@chemie.uni-halle.de


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