homesucheuebersicht
   


zur Universität
zur Verwaltung

mitarbeiter
aktuellemeldungen
experten
tagungen
unizeitung
journal
pressespiegel
zeitungen
mitteilungen
veranman
infodienst
idwpresse
externelinks
plakatvorlagen
design
richtlinien
hinweise
 
  Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
 
 
EINLADUNG ZUR ANTRITTSVORLESUNG DREIER PROFESSOREN
Fragen wie "Ist Krebs erblich?", "Die Pille für den Mann" und "Von der Opiuminhalation zur Iontophorese" werden Vorlesungsthemen sein.
  10.12.2002
 
Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Wolfgang Ballhausen, Prof. Dr. med. Hermann M. Behre sowie Prof. Dr. med. Stefan Grond werden anlässlich ihrer Berufung an die Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ihre Antrittsvorlesungen halten. Termin der Veranstaltung ist Freitag, der 13. Dezember 2002. 14:00 Uhr, im Hörsaal der Universitätsklinik und Poliklinik für Gynäkologie in der Magdeburger Str. 24.
Die interessierte Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen!

Prof. Wolfgang Ballhausen wirft die Frage "Ist Krebs erblich?" auf. Nach neuesten Untersuchungen ist bei bösartigen Krebserkrankungen in einem frühen Alter der Patienten ein Gendefekt aller Körperzellen des Reproduktionstraktes diagnostizierbar. Prof. Ballhausen wird dies speziell anhand von Darmkrebs erläutern. Das genetische Risiko von Kindern, den Gendefekt ihrer Eltern vererbt zu bekommen, läge immerhin bei 50 Prozent. Prof. Ballhausen wird auch über Diagnostikmethoden dieses genetischen Risikos und dessen Behandlung sprechen.
Prof. Wolfgang Ballhausen ist 47 Jahre alt und in Neuwied geboren. Er war in seiner vorherigen Tätigkeit Leiter der Molekularen Diagnostik als Akademischer Oberrat an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im März 1998 trat Prof. Ballhausen seine C3-Professur für Molekulare gastroenterologische Onkologie an der Universitätsklinik für Innere Medizin I in Halle an.

"Die Pille für den Mann" ist das Thema von Prof. Hermann M. Behre, Leiter der Sektion Andrologie. "Die Möglichkeiten der hormonellen Verhütung für den Mann werden dargestellt", erklärt Prof. Behre. Grundsätzlich sei die Bereitschaft bei Männern zur Verhütung gegeben. "Als Paar Freuden und Lasten gemeinsam zu tragen, ist der Ausgangspunkt für Männer Mitverantwortung zu übernehmen", so Behre weiter. "Es geht auf keinen Fall um die Ablösung alter Verhütungsmethoden."
Prof. Hermann M. Behre ist 41 Jahre alt und in Paderborn geboren. Vor seiner Tätigkeit in Halle war Behre Oberarzt am Institut für Reproduktionsmedizin an der Fauenklinik der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Seit 1. Juli 2000 ist Behre C3-Professor für Andrologie an der Universitätsklinik für Urologie in Halle. Seine Aufgabenschwerpunkte sind unter anderem die Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches beim Mann, Erektionsstörungen, sowie Hormonveränderungen des alternden Mannes.

Zum Thema "Von der Opiuminhaltation zur Iontophorese" wird Prof. Stefan Grond referieren. Prof. Grond ist 43 Jahre alt und in Köln geboren. Bis 1999 war er Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Universität Köln. Danach ging er zu Forschungszwecken an die University of California.Seit Januar 2001 ist der 43-Jährige C3-Professor an der Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin in Halle.

(Antje Petzold, 10. Dezember 2002)

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Bernd Osten
Tel.: 0345 5571893
Fax: 0345 5571493
E-Mail: dekan@medizin.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 10.12.2002
 
     
  Copyright       Disclaimer       Impressum       Kontakt
© 2002 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg