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„Anatomie und Anatomische Sammlungen im 18. Jahrhundert“
Zum 250. Geburtstag von Professor Philipp Friedrich Theodor Meckel
 
Am 30. April 2005 jährte sich zum 250. Mal der Geburtstag von Philipp Friedrich Theodor Meckel (1755-1803). Die Wiederkehr seines Geburtstages nehmen das Institut für Anatomie und Zellbiologie und das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum Anlass, ihn mit einem Symposium zu ehren.

Das internationale Symposium „Anatomie und Anatomische Sammlungen im 18. Jahrhundert“ findet vom 26. bis zum 28. Mai 2005 im Hörsaal des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Martin-Luther-Universität, Große Steinstraße 52, 06108 Halle (Saale) statt.

Ph. F. Th. Meckel gehört zu den namhaften Gelehrten der halleschen Universität. Er wurde 1777 als Professor für Anatomie, Chirurgie und Geburtshilfe nach Halle berufen. Er war ein hervorragender Lehrer und Forscher, nicht nur als Anatom, sondern auch als Geburtshelfer und Chirurg. Zu den gewaltigen Leistungen gehört der Ausbau der von seinem Vater Johann Friedrich Meckel d. Ä. (1724-1774) in Berlin begründeten anatomischen Sammlung, die Ph. Meckel von seinem Vater erbte und mit nach Halle brachte. Die Sammlung wurde von seinem Sohn Johann Friedrich Meckel d. J. (1781-1833) auf etwa 12 000 Präparate erweitert, die in exzellenter Weise über die anatomische Lehre und Forschung des 18. und des beginnenden 19. Jahrhunderts Auskunft geben.

Das von den Instituten für Anatomie und Zellbiologie sowie für Geschichte und Ethik der Medizin veranstaltete internationale Symposium hat zum Ziel, zum einen die wissenschaftliche Persönlichkeit von Ph. Meckel zu würdigen und zu ehren, zum anderen wichtige wissenschafts- und sozialhistorische Themen zur Geschichte der Anatomie und der anatomischen Sammlungen im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert zu behandeln und zu diskutieren.

Es ist beabsichtigt, die wissenschaftshistorische Bedeutung der halleschen anatomischen Sammlungen im Kontext der Anatomiegeschichte und im Vergleich mit anderen anatomischen Sammlungen neu zu bestimmen.

Neben einer Führung durch die anatomischen Sammlungen des Institutes für Anatomie und Zellbiologie sind unter anderem folgende Vorträge geplant:

- Kunst oder Wissenschaft in den Sammlungen von Frederik Ruysch (1638-1731)?
(Roland Helms, Berlin)
- Der menschliche Körper als stilisiertes Objekt: Anatomische Präparate, Modelle und Abbildungen im 18. Jahrhundert (Reinhard Hildebrand, Münster)
- Das Waltersche Museum als Beispiel für anatomische Sammlungen in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Thomas Schnalke, Berlin)
- Vielfalt der Lebensformen, reflektiert in Werk und Sammlung von Johann Friedrich Meckel d. J. (1781-1833) (Luminita Göbbel, Halle [Saale])
- Die „Meckel'schen Sammlungen“ (Rüdiger Schultka, Halle [Saale])
- Der tote Körper als anatomisches Objekt (Karin Stukenbrock, Halle [Saale])
- Zur Rechtspraxis der Leichenbeschaffung im 18. Jahrhundert (Heiner Lück, Halle [Saale])
- Ethische Normen im Umgang mit dem menschlichen Leichnam (Josef N. Neumann, Halle [Saale])
- Philipp Friedrich Theodor Meckel (1755-1803) - Lebensdaten und Lebenswerk (Rüdiger Schultka, Halle [Saale])
- Körperkonzept, anatomisches Wissen und medizinische Praxis im 18. Jahrhundert (Josef N. Neumann, Halle [Saale])
- Albrecht von Hallers anatomisch-physiologische Forschung und deren Rezeption (Hubert Steinke, Bern)
- Caspar Friedrich Wolffs Theoria generationis und der Aufbruch in eine neue Richtung der anatomischen Forschung (Ilse Jahn, Berlin)
- Zur Typologie anatomischer Sammlungen im 18. Jahrhundert (Christa Habrich, Ingolstadt)

Nähere Informationen:
Referat Öffentlichkeitsarbeit der Medizinischen Fakultät
der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Jens Müller, Pressereferent
Telefon: 0345 55-71032
Fax: 0345 55-75749
E-Mail: jens.mueller@medizin.uni-halle.de
 
  Margarete Wein, 03.05.2005
 
     
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