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NACHFAHREN DER BERÜHMTEN ANATOMENFAMILIE MECKEL
KOMMEN NACH HALLE
  30.10.2002
 
Prof. Dr. Rüdiger Schultka, der lange Zeit zur Familiengeschichte der Meckels sowie zur Sammlung selbst geforscht hat, wird die 30 Gäste am Sonnabend, den 2. November 2002 in Halle begrüßen. Im Hörsaal des Anatomischen Instituts in der Großen Steinstraße 52 treffen die Gäste gegen 10 Uhr ein. Hier erfahren sie neuste Forschungsergebnisse zur Familie und zur Sammlung.

Ab 11 Uhr bis zirka 13 Uhr führt Prof. Schultka die Nachfahren durch die Sammlung, die von unschätzbarem Wert ist. Sie umfasst etwa 3.500 anatomische Präparate und hat einen gigantischen Umfang von 12.000 Exponaten.
Die Sammlung ist besonders deshalb interessant, weil sie auf alte, damals praktizierte Präparationstechniken schließen lässt. Ihre Entstehungszeit ist im 18. Jahrhundert als Privatsammlung der Familie begründet und sie zählt zur umfangreichsten ihrer Art in Europa. Bis zum heutigen Tage dient sie zur Lehre und der Forschung.
Den Gipfel anatomischer Leidenschaft erreichte jedoch Philipp Friedrich Theodor Meckel (1755-1803), als er schriftlich bestimmte, dass sein Körper nach dem Tode seziert und sein Knochengerüst künstlich zusammengesetzt werde sowie einen eigenen Schrank zur Aufbewahrung erhalte. Die Überreste seines Körpers sind auf dem halleschen Stadtgottesacker bestattet worden. Das berühmte Meckelskelet ist auch heute noch in den Anatomischen Sammlungen in einem besonderen Schrank zu finden und imponiert durch seine stattliche Größe. Prof. Schultka wird die Gäste aus diesem Anlass auch über den halleschen Stadtgottesacker führen, nach Inschriften suchen und das Sterberegister der evangelischen Gemeinde aus den Jahren 1801-1817 zeigen.

(Antje Petzold, 30.Oktober 2002)

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Rüdiger Schultka
Tel.: 0345 5571715
Fax: 0345 5571700
E-Mail: schultka@medizin.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 30.10.2002
 
     
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