Emil-Kraepelin-Forschungspreis für Andreas Marneros


Hallescher Psychiater in München hoch geehrt

Am 12. April 2002 wurde anlässlich des 2. Münchener Emil-Kraepelin-Symposiums zwei renommierten Wissenschaftlern der Emil-Kraepelin-Forschungspreis (mit 15 000 Euro dotiert, von denen jeder die Hälfte erhält) verliehen. Das Emil-Kraepelin-Preiskuratorium wählte auf Grund herausragender Forschungsarbeiten im Bereich psychotischer Störungen Prof. Dr. med. Andreas Marneros (Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Norbert Müller (Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München) für diese Ehrung aus.

Der Emil-Kraepelin-Forschungspreis ist einer der höchstdotierten Preise der deutschen Psychiatrie. Seinen Namen verdankt er Emil Kraepelin, dem "Vater" der modernen Psychiatrie, der u. a. als Ordinarius in Heidelberg und München tätig war. Emil Kraepelin war derjenige Wissenschaftler, der erstmals psychische Erkrankungen nach wissenschaftlichen Kriterien klassifizierte und definierte sowie prognostische Merkmale erarbeitete. So legte er den Grundstein für die klinische und biologische Forschung in der Psychiatrie.

Nähere Informationen:
Prof. Dr. Andreas Marneros
Telefon: 0345 55-73651
E-Mail: andreas.marneros@medizin.uni-halle.de


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