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IMMER NOCH FEHLT: EIN STERBEBEGLEITUNGSGESETZ
Weitere Initiative des halleschen Strafrechtsexperten Hans Lilie
 
Kürzlich wurde vom Heidelberger R. v. Decker’s Verlag in Goltammer’s Archiv für Strafrecht (152. Jahrgang, Ausgabe 10/2005, S. 553-624) erneut ein „Alternativ-Entwurf Sterbebegleitung (AE-StB)“ publiziert. Als Hauptautoren sind die Professoren Dr. jur. Heinz Schöch (München) und Dr. jur. Torsten Verrel (Bonn) genannt, unter den darüber hinaus Mitwirkenden Prof. Dr. jur. Hans Lilie (Straf- und Medizinrechtler an der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ) und Prof. Dr. med. Manfred Kleiber (Rechtsmediziner an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg).

Das brisante Thema „Sterbehilfe“ bzw. „Sterbebegleitung“ wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert und erhält in der Öffentlichkeit durch vermeintlich oder tatsächlich spektakuläre Fälle - zuletzt den der seit Jahren im Wachkoma liegenden Amerikanerin Terri Schiavo im Frühjahr 2005 - immer wieder neue Nahrung.


Unter dem Vorsitz von Professor Lilie hat sich der Arbeitskreis deutscher, österreichischer und schweizerischer Strafrechtslehrer - basierend auf einer historischen Initiative der Professoren Baumann und Maihöfer aus den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts - erneut mit einem Alternativ-Entwurf zur Sterbegleitung befasst.

Bereits im Frühjahr 2005 wurden in einem thematischen Block des internationalen Symposiums „Globalisierung der Biopolitik, des Biorechts und der Bioethik - Das Leben an seinem Anfang und seinem Ende“ ähnliche Fragen diskutiert. Zu dem deutsch-koreanisch-japanischen Wissenschafts-Event hatten das Interdisziplinäre Zentrum Medizin-Ethik-Recht(MER) und die Juristische Fakultät der halleschen Universität - unter maßgeblicher Beteiligung von Professor Lilie - sowie namhafte koreanische und japanische Fachvertreter eingeladen.

Der nunmehr in Goltammer’s Archiv für Strafrecht veröffentlichte Entwurf steht in der Tradition einer langen Reihe von Alternativ-Entwürfen, mit denen sich dieser Arbeitskreis seit vier Jahrzehnten rechts- und kriminalpolitisch zu Wort meldet. Das jüngste Konzept stellt - unter Berücksichtigung der aktuellen gesellschafts- und rechtspolitischen Debatte - eine Weiterentwicklung des Alternativ-Entwurfs „Sterbehilfe“ von 1986 dar.

Nähere Informationen:
Prof. Dr. jur. Hans Lilie
Juristische Fakultät der MLU
Telefon: 0345 55-23110
E-Mail: hans.lilie@jura.uni-halle.de
 
  Dr. Margarete Wein, 02.01.2006
 
     
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