Ein mitteldeutscher Landwirt par excellence

Ehrenkolloquium für Professor Wilhelm Lampeter

Am Freitag, dem 26. Januar 2001, veranstaltet das Institut für Acker- und Pflanzenbau der Landwirtschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg um 13 Uhr zu Ehren des Theodor-Roemer-Preisträgers Prof. em. Dr. habil. Dr. h. c. Wilhelm Lampeter, der am 22. Januar 2001 seinen 85. Geburtstag feiert, im Roemer-Hörsaal, Ludwig-Wucherer-Straße 2, ein Kolloquium.

Prof. em. Dr. habil. Dr. h. c. Wilhelm Lampeter

Wilhelm Lampeter hat noch vor dem 2. Weltkrieg in Stuttgart-Hohenheim studiert. Er war, nach seiner Tätigkeit am Leipziger Institut für Pflanzenzüchtung, viele Jahre lang eng mit Halle und der hiesigen Landwirtschaftlichen Fakultät verbunden. Den international anerkannten Fachmann für Saatgutproduktion hatte die III. Hochschulreform der DDR nach Halle verschlagen; und so wirkte er von 1969 bis zu seiner Emeritierung 1981 als Hochschullehrer an der Martin-Luther-Universität. Auch als Emeritus nimmt er noch regen Anteil an seinem geliebten Fachgebiet sei es der Feldfutterbau, die Grünlandwirtschaft oder die Saatgutforschung und der halleschen Alma mater als Ganzem. Fragen des wissenschaftlichen Nachwuchses und neue Forschungsergebnisse interessieren ihn nach wie vor.

Die wissenschaftlichen Arbeiten von Professor Lampeter trugen wesentlich zur Entwicklung der mitteldeutschen Landwirtschaft bei, insbesondere hinsichtlich der Pflanzenzüchtung im allgemeinen und der Erforschung der Futterpflanzenqualität.

Wie er sich in seiner aktiven Zeit stets um wissenschaftlichen Austausch bemühte auch im internationalen Rahmen, zum Beispiel bei Kongressen und Symposien in der Sowjetunion, in Polen, in der CSSR, in Jugoslawien (Professor Lampeter stammte selbst aus einer kleinen, deutsch besiedelten Ortschaft in Slovenien) und im Baltikum , nimmt er noch heute gern an den Fachdiskussionen bei den jährlichen Hochschultagen der Landwirtschaftlichen Fakultät und an wissenschaftlichen Kolloquien in Halle teil.

(Dr. Margarete Wein, Dr. Karin Foerster, 16. Januar 2001)

Nähere Informationen:
Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Tel.: (0345) 55 2 26 00, Fax: (0345) 552 71 19
E-Mail: diepenbrock@landw.uni-halle.de


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