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Von Zitronenfaltern, Weinschwärmern
und den Balkonkastenkolibris von Halle
 
Zu einer sommerlichen Plauderei über Schmetterlinge lädt am Sonntag, dem 10. Juli 2005, 10.00 Uhr (Einlass 9.30 Uhr) das Institut für Zoologie der Martin-Luther-Universität in den Hörsaal, Domplatz 4, in Halle (Saale) alle Interessierten herzlich ein. In seinem kurzen Einführungsvortrag wird Zoologe Joachim Händel den BesucherInnen die "bunte Welt der Schmetterlinge" nahe bringen und auf alle Fragen aus dem Publikum eingehen. Anschließend stehen die Schmetterlings-Sonderpräsentation und die Sammlungen des Instituts zur Besichtigung offen. Der Eintritt ist frei.

Zur Veranstaltung
Insektenforscher Joachim Händel und Vorsitzender des Entomologischen Vereins Halle e. V., weiß aus Erfahrung, dass sich viele Menschen an der Schönheit der Schmetterlinge erfreuen. Gerade die bevorstehende Ferienzeit wird deshalb oft zum Anlass genommen, sich intensiver mit dieser Insektenart zu beschäftigen. "Bunte Sommerblumen, farbenfrohe Schmetterlinge strahlen Ruhe aus und rufen Glücksgefühle wach" sagt der Experte und wird in dieser Sommerveranstaltung die Vielfalt der heimischen Schmetterlinge beschreiben und Einblicke in ihren Lebensraum gewähren. Einige Arten, wie die Kleidermotte oder die Forstschädlinge Nonne und Kiefernspinner, werden als Schadinsekten bezeichnet und sind natürlich weniger "beliebt" als die "schönere Gattung", zu der Zitronenfalter oder Weinschwärmer (Bild links) gehören.
So erhielten zum Beispiel die Uni-Zoologen im vergangenen Sommer viele Anfragen von halleschen Balkonbesitzern zu kleinen kolibriartigen Wesen, die um die prächtigen, blütenreichen Blumenkästen schwebten. Das Geheimnis konnte gelüftet werden: Es handelte sich um Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) - das sind fluggewandte, mittelgroße Schwärmer.

Eine andere Schmetterlingsart, der Edelfalter, auch Ritterfalter genannt, bezaubert im Sommer immer wieder durch seinen eleganten Flug während der Schwalbenschwanz (Papilio machaon, im Bild rechts) geradezu schwerelos von Blüte zu Blüte segelt. Dabei bevorzugt er meist dunklere Blütenfarben wie rot violett und blau. An den Blütentrauben der Sommerfliederbüsche kann man mancherorts gleich mehrere Tiere sitzen sehen. Zudem fallen die schönen Schmetterlinge durch ihre beträchtliche Größe auf.
Jedoch die Wissenschaftler schlagen Alarm: Die Bedrohung der einheimischen Schmetterlinge hat zugenommen, allein 80 % stehen auf sogenannten "Roten Listen". Die sensiblen Lebewesen sind vom Aussterben bedroht, dafür gibt es viele Ursachen. Auch zu dieser Problematik wird Joachim Händel Auskunft geben.

Weiterführende Infos unter
http://www.biologie.uni-halle.de/zool/coll/spez_main.htm

(PD Dr. Wolf-Rüdiger Große, Ingrid Godenrath, 1. Juli 2005)

Kontakt:
Kustodin Dr. Karla Schneider
PD Wolf-Rüdiger Große
Tel.: 0345 55-26444/38
E-Mail: karla.schneider@zoologie.uni-halle.de
E-Mail: wolf.grosse@zoologie.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 01.07.2005
 
     
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