Kant in der Gegenwart
Vortragsreihe des Instituts für Philosophie

Der große deutsche Philosoph der Aufklärung, Immanuel Kant (17241804), ist bis heute mehr als der Begründer des Kritizismus; und die Bedeutung seiner Werke geht über den bloßen Forschungsgegenstand für Philosophiehistoriker weit hinaus.

Im Jahr 1910 wurde an der halleschen Universität mit der wissenschaftlichen Erforschung von Leben und Werk Immanuel Kants begonnen. Aus diesem Anlass und im Rückblick auf eine nunmehr 90-jährige Tradition veranstaltet das Institut für Philosophie im Wintersemester 2000/2001 eine öffentliche Vortragsreihe zum Thema "Kant in der Gegenwart".

Neun führende Vertreter der Kant-Forschung in Deutschland (aus Bielefeld, Göttingen, Halle, Heidelberg, Marburg, München und Wuppertal) werden über aktuelle Probleme der Philosophie Kants und ihre Bedeutung für die Gegenwart sprechen.

Den ersten Vortrag hält Reinhard Brandt von der Universität Marburg. Er erörtert am Mittwoch, dem 25. Oktober 2000, 18 Uhr c. t., im Melanchthonianum (Hörsaal XXI) am Universitätsplatz "Kants Frage nach der Bestimmung des Menschen".

Die folgenden Vorträge zu den Themen "Recht und Ethik in Kants praktischer Philosophie", "Die Reinheit der reinen Logik: Kant und Frege", "Die Autonomie und das Faktum der Vernunft", "Die Lust im Erkennen", "Kant und Strawson über ästhetische Urteile", "Das Subjektive als Bedingung des Objektiven", "Kants Ethik und die Möglichkeit des Altruismus (Th. Nagel)" und "Wie autonom ist die Aufklärung?" finden (jeweils zur gleichen Zeit am gleichen Ort) am 15. 11, 22.11., 6.12., 19.12.2000, am 17.1., 24.1., 31.1. und 7.2.2001 statt das ist, mit Ausnahme des 19. Dezember (Dienstag), immer ein Mittwoch.

Nähere Informationen:
Prof. Dr. Jürgen Stolzenberg, Tel.: 0345 / 552 43 90, Fax: 0345 / 552 71 54
E-Mail: stolzenberg@phil.Universität-halle.de


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