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Ausstellung in der Universitäts- und Landesbibliothek
JUDAICA IN BILDERN UND TEXTEN
 
Am 24. Juni 2003, 17.00 Uhr, wird in der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt die Ausstellung

Das Volk des Buches:
Judaica in Bildern und Texten
von Roman Feierstein und Ljubow Simonenko

Hebraica der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt

im Ausstellungsraum, August-Bebel-Straße 13 (2. Etage) eröffnet.

Den Einführungsvortrag zum Thema "Vom Wert des Buchstabens und der Heiligkeit der Schrift" hält Prorektor Prof. Dr. Ernst-Joachim Waschke, Institut für Bibelwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Die Schau ist vom 25. Juni 2003 – 15. August 2003, montags–freitags von 10.00 Uhr–16.00 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Erläuterungen zur Exposition
In der Ausstellung "Das Volk des Buches: Judaica in Bildern und Texten" treffen sich zwei unterschiedliche Seiten einer gemeinsamen jüdischen Kultur: Ihre west- und osteuropäischen Zweige. Die wunderschönen alten, in Hebräisch geschriebenen Bücher und Handschriften aus deutschen Bibliotheks- und Museensammlungen und moderne Kunstwerke eines jüdischen Künstlerehepaares, das vor zehn Jahren aus Moskau nach Deutschland gezogen ist.
Die ehemaligen Moskauer Architekten und bildenden Künstler Roman Feierstein und seine Frau Ljubow Simonenko leben wie Hunderte anderer professioneller Künstler und Intellektueller aus postsowjetischen Republiken heute in Deutschland und wollen mit frischen schöpferischen Kräften und Ideen der Kulturentwicklung des deutschen und europäischen Judentums neue Impulse geben.
Als Mitglieder des Bundesverbandes bildender Künstler (BBK) haben Feierstein und Simonenko in den letzten Jahren an rund 40 Kunstausstellungen und Wettbewerben in verschiedenen deutschen Städten teilgenommen, darunter in Berlin, Hamburg, Kiel, Oldenburg, Frankfurt am Main, Potsdam und Mannheim.

Vor zweihundert Jahren kamen ihre Vorfahren aus dem deutschsprachigen Raum nach Osteuropa. Die geborenen Moskauer, Feierstein und Simonenko, sind in der Sowjetunion, in der russischen Kultur aufgewachsen – aber in vielen ihrer Kunstwerke spielen Motive der jüdischen Kultur, Symbolik und vor allem die hebräische Schrift eine Hauptrolle. Die Zeichnungen von Feierstein stellen die Buchstaben des hebräischen Alphabets als architektonische Objekte dar, während die Textilbilder von Simonenko – kostbar und kunstvoll – jüdische Kultgegenstände zitieren.

An ihren Ausstellungen aus der Reihe "Das Volk des Buches" lässt das Paar in einer Installation eine Welt der künstlerischen und räumlichen Visionen entstehen. So verwandelt sich der Ausstellungsraum zum gesamten Kunstobjekt.

(Ljubow Simonenko, 19. Juni 2003)

Ansprechpartner:
Dr. Heiner Schnelling
Tel.: 0345 55-22000
E-Mail: schnelling@bibliothek.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 19.06.2003
 
     
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