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ÖFFENTLICHER ABENDVORTRAG VON PROF. DR. JENS REICH

Gene und Klone und die Zukunft der Molekularen Medizin
  05.09.2002
 
Am Montag, dem 9. September 2002, um 19.30 Uhr, hält Molekularbiologe, Essayist, Arzt und Bürgerrechtler Prof. Dr. Jens Reich einen öffentlichen Abendvortrag zu "Gene und Klone - was bringt uns die Zukunft der molekularen Medizin" in der Georg-Friedrich-Händel-Halle in Halle, Salzgrafenplatz 1. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Stammzellen, Klonen, Humangenetik, der Gläserne Mensch, Anthrax-Bakterien, AIDS-Therapien, Heilung von Krebs und und und - kaum ein Wissenschaftsfeld hat in letzter Zeit so viel Aufmerksamkeit erhalten wie die Molekularmedizin. Die Entwicklung von Arzneiwirkstoffen und Diagnoseverfahren mittels moderner Bio- und Gentechnologie weckt viele Hoffnungen zur Therapie bisher nicht ausreichend behandelbarer Krankheiten. Aber sie schürt auch Ängste, birgt Risiken und stellt neue ethische Fragen. Im Rahmen seines Vortrages will Jens Reich diese Chancen und Risiken beleuchten. Der Wissenschaftler wird dabei auch die Debatte über Chancen und Risiken einer genomischen Medizin und die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen kommentieren. Die Zuhörer werden erfahren, welche Rolle Gene in der Entwicklung des Organismus spielen und wie Stammzellen dafür sorgen, dass unsere Körperzellen stetig erneuert werden.

Jens Reich, Jahrgang 1939, ist ausgebildeter Mediziner und arbeitete nach dem Studium in Berlin als praktischer Arzt in Halberstadt. Später wendete er sich der biochemischen und molekularbiologischen Forschung zu, zunächst am biochemische Institut der Universität in Jena, später am Institut für Molekulare Biologie der Akademie der Wissenschaften der DDR.
Derzeit ist Jens Reich Professor am Max-Delbrück-Center für Molekulare Medizin in Berlin. Über seine Tätigkeit als Arzt und Molekularbiologe hinaus ist Reich stark politisch engagiert. Er saß für das Neue Forum in der DDR-Volkskammer und für Bündnis90/Die Grünen im Bundestag. 1994 war er Kandidat für die Wahl zum Bundespräsidenten. Sein gegenwärtiges politisches Engagement ist auf den sozialen Nutzen und die Gefahren der Gentherapie als nach wie vor lebhaft diskutierten Gegenstand der Molekularen Medizin fokussiert. Reich ist unter anderem Mitglied im Nationalen Ethikrat.

Der öffentliche Abendvortrag ist Teil der "Gemeinsamen Herbsttagung der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e.V. (GBM) und der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie e.V. (DGPT)", die vom 7. bis 10. September 2002 in Halle stattfindet. So diskutieren die anwesenden Wissenschafter und Wissenschaft-lerinnen aus 10 Ländern nicht nur neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern stellen sich auch dem Dialog mit der Öffentlichkeit über Chancen und Risiken ihrer Forschung. Die Einordnung der Forschungstätigkeit in gesellschaftliche und ethische Rahmenbedingungen ist ein wichtiges Anliegen von GBM und DGPT.

Ansprechpartner für die Medien:
Dr. Jörg Maxton-Küchenmeister
Leiter der GBM-Geschäftsstelle
60598 Frankfurt a. M.
Tel.: 069 66056712
Fax: 069 66056722
E-Mail: maxton@gbm-online.de

während der Tagung: Tel.: 01731572835

Prof. Dr. Jürgen Lasch
Institut für Physiologische Chemie
Medizinische Fakultät der Universität Halle-Wittenberg
06097 Halle/Saale
Tel.: 0345 5573818
Fax: 0345 5573877
Email: juergen.lasch@medizin.uni-halle.de

während der Tagung: Tel. (01 79) 2 55 13 78
 
  Ingrid Godenrath, 05.09.2002
 
     
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