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"GRÜNE BIOTECHNOLOGEN" suchen nach Problemlösungen
auf dem Gebiet der pflanzlichen Biotechnologie
 
Fachleute aus Entwicklungsländern Asiens, Afrikas, Lateinamerikas und Osteuropas zur Weiterbildung am Biozentrum in Halle – Abschlussveranstaltung am 25. Juni 2003

Dass ausländische WissenschaftlerInnen im Biozentrum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf dem Weinberggelände in Forschergruppen mitarbeiten, gehört zum normalen Arbeitsalltag der Einrichtung. Dennoch hat die Gruppe von 24 Frauen und Männern – etliche von ihnen in farbenprächtigen Gewändern – aus den Philippinen, Indien, Syrien, Uganda, Ägypten, Bangladesh, Brasilien und Bulgarien für einiges Aufsehen gesorgt. Sie gehören zu den TeilnehmerInnen des Kurses "Entwicklungsorientierte Biotechnologie", der am 15. Mai 2003 begonnen hat und von Prof. Dr. Martin Luckner und Dr. Reinhard Paschke vom Biozentrum geleitet wird. Die KursantInnen sind AgrarbiologInnen, die sich auf dem Gebiet der pflanzlichen Biotechnologie weiterbilden wollen.

Diese Maßnahme ist die zweite ihrer Art in erfolgreicher Kooperation mit InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gemeinnützige GmbH – die aus der Fusion von Carl Duisberg Gesellschaft (CDG) und Deutscher Stiftung für internationale Entwicklung (DSE) hervorgegangen ist und aus Bundesmitteln gefördert wird. Auftakt der Zusammenarbeit war ein dreiwöchiger Auffrischungskurs im März 2003 mit 10 Fachleuten aus 8 Ländern der dritten Welt.
Das Thema der Einführungsvorlesung von Prof. Dr. Martin Luckner "Biotechnologie verändert die Welt – Chancen und Risiken der Biotechnologie und Gentechnik" für die derzeit laufende Veranstaltung ist die inhaltliche Klammer für das gesamte Lehrprogramm. In Vorlesungen und Praktika werden die TeilnehmerInnen mit neuesten Erkenntnissen und Versuchstechniken im Bereich der Pflanzenzüchtung, Pflanzenzellkultur, Phytopathologie, Gentechnik und Mikroskopie sowie Herstellung und Analyse von Naturprodukten aus Pflanzen bekannt gemacht. Dabei sei bei allen, so Dr. Paschke, das Bemühen sehr stark ausgeprägt, für konkrete Probleme in ihren Heimatländern Lösungsansätze zu finden. Als Beispiel führt Paschke Syrien an. Dort müsse man zum Beispiel bei der Weizenernte hohe Verluste durch Schädlingsbefall hinnehmen.
Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab, das den ausländischen Fachleuten am 25. Juni 2003, 19.30 Uhr, in einer festlichen Veranstaltung im Biozentrum überreicht wird.

Zusammenarbeit InWEnt und Biozentrum
InWEnt arbeitet im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Auftrag der Bundesregierung auf den Gebieten Umwelt, natürliche Ressourcen und Ernährung. Der Schwerpunkt "Management natürlicher Ressourcen" ist in Zschortau/Leipzig angesiedelt. "Insofern war es eigentlich selbstverständlich", so Barbara Krause (Projektleiterin Pflanzengenetische Vielfalt, Biotechnologie, Agrobiodiversität, InWEnt), "dass für ein Projekt, dessen Ziel die Aus- und Weiterbildung ausländischer Fachkräfte im Bereich pflanzlicher Biotechnologie ist, Partner aus dem mitteldeutschen Raum gesucht wurden". Dabei habe sich das Biozentrum mit seinen modernen Labors und Serviceeinrichtungen sowie den vielfältigen Beziehungen zu allen relevanten Fachbereichen der Universität besonders angeboten.
Da sich die gemeinsame Projektarbeit bislang sehr erfolgreich gestaltet, streben beide Partner eine dauerhafte Zusammenarbeit an. Einen weiteren Pluspunkt konnte das Biozentrum am Freitag, dem 13. Juni 2003, verbuchen, als die Oberbürgermeisterin der Stadt Halle, Ingrid Häußler, den Innovationsstandort "weinberg campus" präsentierte und das Biozentrum zusammen mit anderen Einrichtungen als "herausragendes Projekt" auf dem "weinberg campus" hervorhob.

Informationen zu InWEnt unter http://www.inwent.org

(Dr. Reinhard Paschke, Ingrid Godenrath, 20. Juni 2003)

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Martin Luckner
Tel.: 0345 55-25100
E-Mail: luckner@biozentrum.uni-halle.de

Dr. Reinhard Paschke
Tel.: 0345 55-21600
E-Mail: paschke@biozentrum.uni-halle.de

InWEnt in Sachsen:
Dr. Wolfgang Zimmermann
04509 Zschortau
Leipziger Straße 15
Tel.: 034202 845750
E-Mail: zschortau@inwent.org
 
  Ingrid Godenrath, 20.06.2003
 
     
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