Wissenschaftliches Symposium
zur Medizinischen Psychologie

Am Freitag, dem 18. Februar 2000, veranstaltet das Institut für Medizinische Psychologie des Zentrums für Psychiatrie, Psychosomatik und Medizinische Psychologie der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein wissenschaftliches Symposium zu Problemen und Ergebnissen der Medizinischen Psychologie. Namhafte WissenschaftlerInnen aus Düsseldorf, Halle, Köln und Leipzig werden sich in sieben Vorträgen ausgewählten Fragen ihres Fachgebietes zuwenden. Neben der Darstellung der weit zurückreichenden Geschichte der medizinischen Psychologie und Psychiatrie in der DDR werden aktuelle Probleme, beispielsweise die psychische Verarbeitung ihrer Erkrankung bei Krebspatienten, die Motivation von Patienten während ihrer stationären Rehabilitation und „Podiumsangst" als spezielles Gesundheitsrisiko attraktiver Berufe, eine Rolle spielen.

Auch das besondere Gebiet der Arbeitslosigkeitsforschung einschließlich der gesellschaftlichen Verantwortung für die Betroffenen, auf dem die halleschen Medizinpsychologen seit zehn Jahren intensiv tätig sind, wird vorgestellt.

Anlass der Veranstaltung ist der 65. Geburtstag des Institutsdirektors Prof. Dr. Heinz Hennig, der maßgeblicher Initiator des Fachgebietes in Halle und in der DDR gewesen ist. Die Bedeutung seiner wissenschaftlichen Leistung für die Medizinische Psychologie kommt nicht zuletzt darin zum Ausdruck, dass außer dem Staatssekretär Dr. Wolfgang Eichler vom Kultusministerium in Sachsen-Anhalt, dem Rektor der Universität, Prof. Dr. Reinhard Kreckel, und dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Stephan Zierz, auch der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie, Prof. Dr. Elmar Brähler, und der 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologie, Dr. Hans-Joachim Maaz, zugegen sein und Grußworte halten werden.

Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr im Hörsaal, 06112 Halle, Julius-Kühn-Straße 7.

Nähere Informationen (auch Anmeldung):
Dr. Wolfram Rosendahl, Tel.: 0345 / 557 36 41, Fax: 0345 / 557 36 03;
e-mail: wolfram.rosendahl@medizin.uni-halle.de


  Zurück zum Index