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  Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
 
 
Das späte Mittelalter in Deutschland und Polen
Binationales Seminar im Sommer 2002
  30.09.2002
 
Die Kunst des späten Mittelalters stand im Zentrum eines gemeinsamen Hauptseminars mit unserer Partner-Universität Posen vom 8. bis 21. Juli 2002. Geleitet wurde es von HD Dr. Jaroslaw Jarzewicz von der Adam-Mickiewicz-Universität und PD Dr. Leonhard Helten vom Institut für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität. Wegen des großen Interesses mußte die Teilnehmerzahl auf jeweils zehn Studierende aus Posen und aus Halle begrenzt werden. Seminarsprachen waren englisch und deutsch.

An ausgesuchten Beispielen in Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden in der ersten Woche Architektur und Plastik der Zeit zwischen 1300 und 1520 zumeist vor Ort analysiert. Standen zu Beginn die spätgotischen Bauten in Halle im Zentrum, so führten uns Tagesexkursionen nach Merseburg (Dom und Schloss), Halberstadt (Dom und Liebfrauen), Magdeburg (Dom und Liebfrauen), Naumburg (Dom) und Erfurt (Dom [siehe Foto unten], St. Severi, Barfüßer- und Predigerkirche) zu den bedeutendsten mittelalterlichen Bauten Mitteldeutschlands.

Polnische und deutsche
SeminarteilnehmerInnen
vor dem Portal
des Erfurter Doms
Der zweite Teil dieses Hauptseminars fand an der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen statt – mit Exkursionen zu den bedeutendsten spätgotischen Kunstwerken in Großpolen und Niederschlesien. Neben dem gegenseitigen Austausch des jeweiligen Forschungsstandes führte insbesondere die zuweilen unterschiedliche methodische Ausrichtung des Faches in Posen und Halle zu einem besseren Verständnis der Kunstwerke in ihrem historischen und politischen Kontext und auch zu neuen Forschungsergebnissen.

Weitere gemeinsame Veranstaltungen werden folgen. Mit diesem von beiden Universitäten großzügig unterstützten Projekt wurde ein erfolgreicher Neubeginn für eine nachhaltige Kooperation beider Kunsthistorischer Institute gesetzt.

Nähere Informationen:
PD Dr. Leonhard Helten
Tel.: 0345 55-24315
E-Mail: helten@kunstgesch.uni-halle.de
 
  Dr. Margarete Wein, 30.09.2002
 
     
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