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"IST DAS NOCH MEINE SCHULE?"
Fortbildungsveranstaltung thematisiert die Entwicklung der Grundschule
 
Über Gegenwart und Zukunft der Grundschule in Sachsen-Anhalt werden sich rund 100 Wissenschaftler, Lehrer und Studierende am 1. Februar in Halle austauschen. Das Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik der Martin-Luther-Universität (MLU) lädt zu einer Fortbildungsveranstaltung mit dem Titel „Grundschule in der Entwicklung“ ein.

„In den vergangenen Jahren brachten schulpolitische Entscheidungen viele Neuerungen“, weiß Prof. Dr. Hartmut Wenzel. Ein Beispiel sei die flexible Eingangsphase. „Dieses Konzept besagt, dass alle Kinder im gleichen Alter eingeschult werden, aber später in der Schule entschieden wird, wer wann in die dritte Klasse geht.“ Danach sei es also Aufgabe der Schule, die Heterogenität aufzufangen. „Dafür braucht es pädagogische Konzepte, die werden beim 11. Fortbildungstag für Lehrer der Grund- und Förderschulen vorgestellt.“

Weitere Themen sind u.a. die Förderung prozessbezogener Kompetenzen durch fächerübergreifendes Arbeiten, die „musikalische Alphabetisierung“ der Grundschulkinder und die Besonderheiten des Schriftsprachenerwerbs von Kindern mit Sprachstörungen. In einer Podiumsdiskussion geht es am Nachmittag nochmals gezielt um „Gegenwart und Zukunft der Grundschule in Sachsen-Anhalt“. „Die Themen aus dem Unterrichtsalltag werden dabei sicher vor dem Hintergrund von strukturellen Problemen wie Schulschließungen diskutiert“, sagt Professor Wenzel. Es stelle sich beispielsweise die Frage, wie sehr sich eine Gemeinde mit einer Schule identifizieren könne, die im Nachbarort steht. „Die Schulforschung sagt: Je höher die Identifikation vor allem der Elternschaft mit der Schule, desto besser entwickelt sich die Schule. Doch heute fragen sich viele: ‚Ist das noch meine Schule?’“. Zudem könne der bevorstehende Lehrermangel ein Thema sein. „In den Grundschulen werden wir demnächst mehr Lehrer brauchen als wir ausbilden“, prophezeit Hartmut Wenzel.

Unter Wenzels Moderation diskutieren Dr. Bernd Küster aus dem Kultusministerium, Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg vom Institut für Pädagogik der MLU, Prof. Dr. Ute Geiling vom Institut für Rehabilitationspädagogik der MLU, Prof. Dr. Annedore Prengel von der Universität Potsdam, Frank Kircher vom Landesinstitut für Lehrerfortbildung, Lehrerweiterbildung und Unterrichtsforschung von Sachsen-Anhalt (LISA) und Gisela Schmidt von der Neumarktschule Halle.

Der Fortbildungstag, organisiert mit Unterstützung des Grundschulverbandes Halle, beginnt um 9 Uhr im Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik der Martin-Luther-Universität, Franckeplatz 1, Haus 31, 06110 Halle (Saale). Die Podiumsdiskussion findet um 15:15 Uhr statt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hartmut Wenzel
Tel.: 0345 55 23835
E-Mail: wenzel@paedagogik.uni-halle.de

 
  Carsten Heckmann, 24.01.2007
 
     
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