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KUNST HAT IMMER RECHT- RECHT HAT EINE KUNST

Studierende der "Burg" und der halleschen Uni präsentieren in Europas Kulturhauptstadt 2003 die Ergebnisse ihrer Arbeit
 
Die Kulturhauptstadt Graz wird vom 20. bis 22 Oktober 2003 ganz im Spannungsfeld von Kunst und Recht stehen: Die Teilnehmer des Seminars "Kulturkosmos Franckesche Stiftungen" präsentieren die Ergebnisse ihrer interdisziplinären Arbeit. Das Seminar verbindet zwei hallesche Hochschulen, die über 500-jährige Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, die beide europaweit wirken. Die Studierenden möchten mit ihren Arbeiten nicht nur ein wissenschaftliches Zeichen aus dem Bundesland Sachsen-Anhalt nach Europa setzen, sondern auch das europäische Kulturgeschehen in Graz bereichern.
Die Ausstellung mit dem Titel "Kunst hat immer Recht" wird am 20. Oktober 2003, 19.00 Uhr, in der Grazer Universität für Musik und darstellende Kunst, Brandhofgasse 21, eröffnet und kann bis zum Mittwoch, 23. Oktober, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden.


35 Studentinnen und Studenten reisen in die europäische Kulturhauptstadt 2003, um ein Stück europäische Geistesgeschichte, die auch ihren denkmalgeschützten Ort in Halle an der Saale hat, in das benachbarte Österreich zu tragen. Am Beispiel des Denkmals „Franckesche Stiftungen“ zu Halle thematisieren sie im Rahmen eines Workshops und einer Ausstellung das Verhältnis von Kunst und Recht.

Was hat Kunst mit Rechtsfragen zu tun, was interessiert Künstler am Recht und Juristen an der Kunst? Im Sujet eines Denkmals - der Franckeschen Stiftungen aus dem 18. Jahrhundert, einer Schulstadt mit Bibliothek und Wunderkammer - treffen sich künstlerische und juristische Aspekte. "Die künstlerischen Arbeiten reflektieren, ironisieren und verwandeln diese Quellen und schaffen in kritischer Distanz zu ihr aktuelle Bilder, Zeichnungen, Objekte, Installationen, Performances und Internetprojekte", betont Professorin Una Moehrke von der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein.

Die Franckeschen Stiftungen eignen sich wegen ihrer sozialen, kultur- und rechtsgeschichtlichen Reichweite sehr gut für das fächerübergreifende Seminar, dessen Ergebnisse die Studenten in einem Workshop am 20. Oktober im RESOWI Zentrum der Karl-Franzens-Universität in Graz vorstellen.

„Kunst und Recht. Dem ersten Anschein nach sind es zwei gegensätzliche Begriffe. Doch bei genauerem Hinsehen stehen sie im Verhältnis fruchtbarer wechselseitiger Herausforderungen“, so Prof. Armin Höland von der Juristischen Fakultät der traditionsreichen Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Was er damit ausdrückt, hat auch ganz praktischen Bezug. Schließlich verhelfe das Befassen mit dem jeweils anderen nicht selten zur besseren Einsicht oder trage dazu bei, fachliche Erstarrung zu vermeiden. Aspekte, die nicht nur dem interdisziplinären Zusammengehen von Kunst und Recht zum Vorteil gereichen.

(Grit Gröbel, signum, Abt. Presse- und Redaktionsbüro Halle,
Ingrid Godenrath, 21. Oktober 2003)


Ansprechpartner:
Prof. Dr. Armin Höland
Tel.: 0345 5523101
E-Mail:hoeland@jura.uni-halle.de

Prof. Una H. Moehrke
Tel.: 0345 775170 oder 030 213440
E-Mail: moehrke@burg-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 21.10.2003
 
     
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