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GOLDHAGEN-OBELISK WIRD IM PARK DIESKAU EINGEWEIHT
 
Am Sonnabend, dem 5. November 2005, findet aus Anlass der Einweihung des restaurierten Gedenkobelisken für den Arzt und Naturforscher Johann Friedrich Gottlieb Goldhagen (1742-1788) in Schloss und Park Dieskau eine Festveranstaltung statt. Dazu laden die Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität und der Förderverein „Park Dieskau“ alle Interessierten 14.00 Uhr, in das Schloss Dieskau herzlich ein. Dort wird Uni-Kustos Dr. Ralf-Torsten Speler eine kurze Einführung geben und Dr. Jörn Garber (Universität Halle) spricht zu „Landschaftsutopien des 18. Jahrhunderts“. Im Anschluss (gegen 15.30 Uhr) weiht der Bürgermeister von Kabelsketal im Park den Goldhagen-Obelisken ein und mit dem traditionellen „Punsch im Park“ klingt die Veranstaltung aus.

Programmübersicht

Ansprechpartner:
Dr. Ralf -Torsten Speler
Tel.: 0345 55-21732/33
E-Mail: r-t.speler@kustodie.uni-halle.de


Aus der Vita von Johann Friedrich Gottlieb Goldhagen

Geboren 1742 in Nordhausen, wurde Goldhagen 1769 Professor für Medizin und im gleichen Jahr erster Ordinarius für Naturgeschichte an der Universität Halle-Wittenberg. 1772 zum Stadtphysikus von Halle ernannt, gehörte er unter anderem auch zu den führenden Mitgliedern der Freimaurerloge „Zu den drei Degen“ in Halle. Dem 1787 neueingerichteten Universitäts
-klinikum stand Goldhagen nur knapp ein Jahr als erster Direktor vor. Er starb 1788, seine Grabstätte befindet sich auf dem Stadtgottesacker (Bogen 41) in Halle (Saale).
Mit Carl Christoph von Hoffmann (1735-1801) - dem Schöpfer des Parks Dieskau und vierten Unikanzler (1786-1791) - war Goldhagen eng befreundet. Hoffmann ließ seinerzeit - im Einklang mit halleschen Zeitgenossen - zur Erinnerung an seinen Freund einen Obelisken aufstellen, der nunmehr nach der Restaurierung zur Erinnerung an den Gelehrten am 5. November 2005 feierlich eingeweiht wird.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verdankt Johann Friedrich Gottlieb Goldhagen auch die Anlage eines für die späteren zoologischen und mineralogischen Universitätssammlungen wichtigen Naturalienkabinetts.

(Ingrid Godenrath, 3. November 2005)
 
  Ingrid Godenrath, 3.11.2005
 
     
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