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Öffentliche Podiumsdiskussion
"BIODIVERSITÄT– LAST, LUXUS oder NOTWENDIGKEIT?"
 
Im Rahmen der 33. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie (GFÖ) laden die GFÖ und das Universitätszentrum für Umweltwissenschaften (UZU) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu einer öffentlichen Podiumsdiskus-
sion zum Thema"Biodiversität – Last, Luxus oder Notwendigkeit?" am Dienstag, dem 9. September 2003, um 19.00 Uhr, in die Aula der Universität die interessierte Öffentlichkeit herzlich ein.
Die Diskussion hierüber ist auch über zehn Jahre nach der Konvention über die biologische Vielfalt (Rio 1992) hochaktuell und greift in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens ein.


Namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung werden ihre Positionen zur Biodiversität im Spannungsfeld zwischen Forschung und gesellschaftlicher Akzeptanz darstellen:
Dipl. agr. Klaus George,Vorsitzender des Naturschutzbeirates
des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt
des Landes Sachsen-Anhalt,
Prof. Dr. Peter Heimann,Hauptgeschäftsführer
der IHK Halle-Dessau,
Prof. Dr. Alois Heißenhuber,Technische Universität München,
Prof. Dr. Giselher Kaule,Universität Stuttgart,
Prof. Dr. Gerhard Wiegleb,Brandenburgische Technische
Universität Cottbus,
Dr. Rolf Steffens,Sächsisches Landesamt
für Umwelt und Geologie.
Es moderieren Prof. Dr. Sabine Tischew, Hochschule Anhalt (FH) und Prof. Dr. Peter Wycisk, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

"Die Bewahrung der Schöpfung ist weder Last noch Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Biodiversität ist in Deutschland am stärksten in der Agrarlandschaft gefährdet", so der Vorsitzende des Naturschutzbeirates des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Dipl. agr. Klaus George. Diese Notwendigkeit ist für den Hauptgeschäftsführer der IHK Halle-Dessau, Prof. Peter Heimann "Last und Luxus zugleich". Für ihn stellt sich die Kernfrage, wie mit der Herausforderung nach dem Erhalt der biologischen Artenvielfalt in einer offenen Gesellschaft umgegangen wird. "Wie stehen wir zu Institutionen, zu Entwicklungen, Fortschritt und neuem Wissen?"

Den Vertretern der Wissenschaft im Podium – mit den Professoren Heißenhuber, Kaule und Wiegleb konnten international renommierte Experten gewonnen werden – geht es vor allem darum, Forschungsergebnisse schnell in die Planungspraxis umzusetzen. Gerade hier, bei der gesellschaftlichen "In-Wert-Setzung" der Biodiversität, tritt nach Aussage von Dr. Steffens das gesellschaftliche Konfliktpotenzial besonders zu tage. In diesem Zusammenhang ist es notwendig die Kommunikation zwischen allen unmittelbar Beteiligten und der breiten Öffentlichkeit zu verbessern, da letztlich die biologische Vielfalt nur im Sinne eines gesamtgesellschaftlichen Anspruchs und nicht als "notwendige Last" erfolgreich erhalten werden kann.

(Dr. Dr. Peter Meinicke, 5. September 2003)

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Wycisk
GF Direktor des Universitätszentrums für Umweltwissenschaften (UZU)
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Tel: 0345 55-26134
E-Mail: direktor@uzu.uni-halle.de

Weitere Informationen zur 33. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie sind unter
http://www.ufz.de/gfoe2003/index.html zu erhalten.
 
  Ingrid Godenrath, 05.09.2003
 
     
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