Steht unser Schicksal in den Genen?

Öffentliche Podiumsdiskussion innerhalb der Jahrestagung der Gesellschaft für Genetik (4. bis 6. Oktober in Halle)

„Steht unser Schicksal in den Genen?" – Dieser Frage gehen Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete in einer Podiumsdiskussion nach, die im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Genetik am 5. Oktober 2001 in Halle um 19.30 Uhr (Melanchthonianum, Universitätsplatz 8–9) stattfinden wird.

Fachleute aus Philosophie, Psychologie, Medizin und Genetik diskutieren die Ergebnisse des Human-Genom-Projektes und deren Folgen für das Verständnis häufiger menschlicher Erkrankungen sowie die Entwicklung verbesserter Therapien. Aber auch ethische Aspekte des Projektes, das die Entschlüsselung der gesamten Erbinformation des Menschen beinhaltet, werden erörtert.

Die Veranstaltung, die im Zeichen der 500-Jahr-Feier an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht, möchte sich an ein breites und interessiertes öffentliches Publikum der Universitätsstadt Halle wenden. Für die Diskussion stehen der Wissenschaftshistoriker Prof. Dr. Ernst Peter Fischer von der Universität Konstanz, der Philosoph Prof. Dr. Wolfgang Michaelis von der Universität Augsburg und der Mediziner Prof. Dr. Jörg Schmidtke von der Medizinischen Hochschule Hannover zur Verfügung. Das Gespräch wird Prof. Dr. Rolf Knippers vom Lehrstuhl Molekulare Genetik der Universität Konstanz leiten.

Moderation:
Prof. Dr. Rolf Knippers, Fachbereich Biologie, Lehrstuhl Molekulare Genetik, Universität Konstanz Podiumsgäste:
Prof. Dr. Jörg Schmidtke, Institut für Humangenetik, Medizinische Hochschule Hannover
Prof. Dr. Wolfgang Michaelis, Fakultät für Philosophie I, Abteilung für Psychologie
Prof. Dr. Ernst Peter Fischer, Fachbereich Philosophie, Universität Konstanz

Ansprechpartnerin:
Dr. Renate Langhammer
Institut für Genetik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Tel.: (0345) 55 26327 / 8
E-Mail: langhammer@genetik.uni-halle.de

(Dr. Renate Langhammer, 19. September 2001)


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