homesucheuebersicht
   


zur Universität
zur Verwaltung

mitarbeiter
aktuellemeldungen
experten
tagungen
unizeitung
journal
pressespiegel
zeitungen
mitteilungen
veranman
infodienst
idwpresse
externelinks
plakatvorlagen
design
richtlinien
hinweise
 
  Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
 
 
Studienseminar an der Martin-Luther-Universität:

DIE DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN BEZIEHUNGEN
UND DIE WIEDERVEREINIGUNG DEUTSCHLANDS
 
Anlässlich des 41. Jahrestages des Elysée-Vertrages findet vom 19. bis 24. Januar 2004 ein Studienseminar zum Thema "Frankreich und der deutsche Einigungsprozess" statt. Die Organisation liegt in den Händen der "FRARDA-Gruppe", zu der sechs Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gehören. Das Seminar wird am Institut für Romanistik der Universität, Dachritzstraße 12, in Halle durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Dorothee Röseberg (Institut für Romanistik) und Dr. Gilbert Casasus (Nancy).

Zu diesem Seminar haben die Veranstalter Studentinnen und Studenten aus Frankreich und Deutschland eingeladen, die in 5 verschiedenen Arbeitsgruppen zu folgenden Themen diskutieren wollen:
  • Die diplomatischen Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR
    zur Zeit der politischen Wende,
  • Herbst 1989: eine zweite französische Revolution in der DDR? -
    Vergleich der Ideen und Abläufe,
  • Der Einfluss der deutschen Einigung auf
    deutsch-französische Städtepartnerschaften,
  • Wahrnehmung des deutschen Einigungsprozesses
    durch die französischen Medien,
  • Einfluss der französischen Unternehmen
    auf die wirtschaftliche Entwicklung der neuen Bundesländer.
Zu vier Podiumsdiskussionen mit namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Politik, die im Rahmen des Seminars angeboten werden, ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich willkommen.

Die Termine:
Am Dienstag, dem 20. Januar 2004, liest Erich Loest aus seinem Buch "Nikolaikirche". Zur Ergänzung werden Filmausschnitte gezeigt und anschließend findet eine Diskussion zum Thema "Die französische Idee in der friedlichen Revolution der DDR" statt. An der Debatte nehmen Dr. Matthias Middell, Zentrum für höhere Studien in Leipzig, Hans-Jochen Tschiche (evangelischer Pfarrer und Gründungsmitglied des Neuen Forums) sowie Prof. Dr. Hermann-Josef Rupieper vom Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität teil. Diese Veranstaltung findet 18.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr im Hörsaal XIV a/b, Löwengebäude, Universitätsplatz 11, statt.

  • Am Mittwoch, dem 21. Januar 2004, steht eine interessante Diskussion zur Frage der diplomatischen Beziehungen zwischen der DDR und Frankreichs zur Wendezeit auf dem Programm. Eingeladen sind:
    Dr. Gilbert Casasus (Dozent am IEP in Nancy), Prof. Dr. Michel Cullin (Kulturattaché in Deutschland Anfang der 90er Jahre), Jean-Louis Leprêtre (ehemaliger Direktor des französischen Instituts in Berlin), Dr. Sabine von Oppeln (Dozentin am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften der FU Berlin), Joëlle Timsit (letzte Botschafterin Frankreichs in der DDR) und Prof. Dr. Reinhard Rode (Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und deutsche Außenpolitik an der halleschen Universität). Die Diskussionsrunde beginnt 17.00 Uhr im Hörsaal XV, Melanchthoniamum, Universitätsplatz 8/9 und ist bis gegen 19.00 Uhr geplant.

  • Am Donnerstag, dem 22. Januar 2004, findet aus Anlass des 41. Jahrestages des Elysée-Vertrages, 18.30 Uhr, im Hörsaal HS XIV a/b, Hauptgebäude, Universitätsplatz, eine Festveranstaltung mit Diskussion zum Thema "Wahrnehmung des deutschen Einigungsprozesses durch die französischen Medien" . Dazu werden Prof. Dr. Dorothee Röseberg, Joëlle Timsit, Dr. Gilbert Casasus sowie der Journalist Marc Leroy-Beaulieu, erwartet.

  • Den Reigen der Diskussionsveranstaltungen beendet am Freitag, dem 23. Januar 2004 um 17.00 Uhr (bis 18:30 Uhr) eine Gesprächsrunde zum Thema "Der Einfluss der deutschen Einigung auf deutsch-französische Städtepartnerschaften“ im Hörsaal XIV a/b (Löwengebäude, Universitätsplatz). Auch in dieser Runde werden wieder kompetente Teilnehmer, unter anderem Laurence Lochu-Louineau (Beauftragte für sachsen-anhaltinisch-französische Angelegenheiten), Michael Pfau (Student der Martin-Luther-Universität), Dr. Annette Schiller (Deutsch-Französische Gesellschaft Halle) und Manfred Weniger (Ehrenvorsitzender des Vereins Städtepartnerschaft Eisfeld-Ham e.V.) für interessanten Gesprächsstoff sorgen.

    Das Projekt erhält Unterstützung von der Deutsch-Französischen Hochschule, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, der Französischen Botschaft, der Robert-Bosch-Stiftung und dem Ölkonzern TOTAL GmbH Deutschland.

    Hintergrund
    Im Mai 2003 reisten Studierende der Martin-Luther-Universität in die französische Stadt Nancy, um an einem deutsch-französischen Seminar teilzunehmen, das sich mit den Beziehungen Deutschland - Frankreich beschäftigte. Dabei machten die jungen Leute aus Halle die Erfahrung, dass ihre Kommilitonen aus den alten Bundesländern mit dieser Materie viel stärker vertraut waren, als die aus den neuen Ländern. Da in der ehemaligen DDR die eigenen diplomatischen Verbindungen und die der damaligen Bundesrepublik mit Frankreich kaum thematisiert wurden, beschlossen sechs Studierende (aus unterschiedlichen Wissensgebieten) der halleschen Universität, sich intensiv mit der Geschichte der Beziehungen zwischen den beiden Ländern auseinander zu setzen und ein deutsch-französisches Seminar unter dem Aspekt des deutschen Einigungsprozesses zu veranstalten. Vor diesem Hintergrund entstand auch die Bezeichnung "FRARDA" - FRAnce und République Démocratique Allemande.

    (FRARDA-Gruppe, Ingrid Godenrath, 13. Januar 2004)

    Kontakt:
    E-Mail: FRARDA@web.de Michael Pfau, Tel.: 01733818281
    Institut für Romanistik, Sekretariat: Cornelia Streckenbach
    Tel.: 0345 552 35 43
    Fax: 0345 55-27045
    E-Mail: streckenbach@romanistik.uni-halle.de
  •  
      Ingrid Godenrath, 13.01.2004
     
         
      Copyright       Disclaimer       Impressum       Kontakt
    © 2002 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg