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FOSSILE REPTILIEN UND SEELILIEN IN GUANLING
Chinesische Forscher bei halleschen Geologen zu Gast
 
Am 4. August 2004 wurden drei hochrangige Gäste aus China im Rektorat der Universität von Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn, Prorektor für Studium und Lehre, empfangen.

Die Besucher - der Vizedirektor des Instituts Prof. Dr. Yan Daoping, der wissenschaftlichen Direktor Prof. Dr. Wang Xiaofeng sowie der Landrat von Guanling County Wang Mengzhou - vom Institute of Geology and Mineral Resources von Yichang (Provinz Hubei), das zum Geological Survey of China gehört und für die geologische Bearbeitung eines großen Teils von Südchina zuständig ist, sind vom 29. Juli bis 8. August 2004 Gäste des Instituts für Geologische Wissenschaften der Martin-Luther-Universität.




Landrat Wang Mengzhou, Prorektor Prof. Dr. Schenkluhn, Prof. Dr. Yan Daoping,
Prof. Dr. Bachmann und Prof. Dr. Wang Xiaofeng vor dem Löwengebäude (v. l. n. r.)

Foto: Margarete Wein

In den ersten Tagen ihres Aufenthalts in Deutschland besuchten sie, begleitet von Prof. Dr. Gerhard H. Bachmann vom Institut für Geologische Wissenschaften der halleschen Universität, verschiedene Orte in Süddeutschland, so das Naturkundemuseum in Stuttgart und das Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt am Main. In Halle werden sie sich u. a. im Institut für Geologische Wissenschaften und im Geiseltalmuseum sowie im Landesamt für Geologie und Bergwesen über Bergung, Präparation und Ausstellung derartiger Fossilfunde informieren. Ab morgen steht dann der Norden auf dem Programm: u. a. das Niedersächsische Landesmuseum in Hannover sowie die Bernburger Muschelkalk verarbeitenden Sodawerke Solvay und Schwenk-Zement Bernburg.

In der Gegend von Guanling wurde erst vor wenigen Jahren eine Fossillagerstätte aus dem Trias (vor etwa 230 Millionen Jahren) mit außerordentlich gut erhaltenen großen Meeresreptilien, Seelilien und anderen Versteinerungen entdeckt.

Zu den Forschungsschwerpunkten von Professor Bachmann zählen eben solche Trias-Formationen (die man auch in Europa findet), so dass die Zusammenarbeit - an der sich seit 2002 weitere deutsche und europäische Geologen beteiligen: Dr. Hans Hagdorn (Muschelkalkmuseum Ingelfingen), Dr. Martin Sander (Institut für Paläontologie, Universität Bonn) und Dr. Gilles Cuny (Geologisches Museum, Universität Kopenhagen) - eine gute Basis hat. Gemeinsam werden die Bedingungen, die zur Ablagerung und Erhaltung dieser Fossilien geführt haben, erforscht.

Bereits Ende August 2004 werden Professor Bachmann und andere Geologen erneut an den erwähnten „Fossillagerstätten“ - übrigens ein international gebräuchlicher Fachterminus - in Südchina sein. Maßgeblich unterstützt werden die Arbeiten, in die auch Studenten und Doktoranden der Geologischen Universität Wuhan einbezogen sind, von der besonders für Kunst und Kultur engagierten WÜRTH-Stiftung.

Nähere Informationen:

Institut für Geologische Wissenschaften und Geiseltalmuseum
Tel.: 0345 55-26071/81, Fax.: 49-345-55 27178
E-Mail: bachmann@geologie.uni-halle.de
oder: viertel@geologie.uni-halle.de
 
  Dr. Margarete Wein, 04.08.2004
 
     
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