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GEORG FORSTER IM WISSENSCHAFTSFELD SEINER ZEIT
Interdisziplinäres Arbeitsgespräch anlässlich des 250. Geburtstages
 
Georg Forster (1754-1794) wurde vorrangig als Reiseschriftsteller, Essayist und "Revolutionär" gewürdigt. Der (Natur-) Wissenschaftler Georg Forster blieb dagegen weitgehend unbekannt. Deshalb soll im Rahmen einer interdisziplinären Arbeitstagung, unter der Überschrift "Natur - Mensch - Kultur: Georg Forster im Wissenschaftsfeld seiner Zeit",vom 24. bis 26. November 2004, die Rekonstruktion der Wissenschaftskontexte des Werkes von Georg Forster im Mittelpunkt stehen.
Die Tagung richtet das Interdisziplinäre Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aus, für die wissenschaftliche Leitung zeichnen Dr. Tanja van Hoorn und Dr. Jörn Garber (IZEA) verantwortlich.

Die Veranstaltung wird am 24. November 2004, 18.00 Uhr, mit dem Abendvortrag von Prof. Dr. Johannes Rohbeck aus Dresden zu "Naturgeschichte und Geschichte der Menschheit"eröffnet. Alle Interessierten sind dazu in den Bibliothekssaal des IZEA, Haus 54, Franckesche Stiftungen, Franckeplatz 1 in Halle (Saale) herzlich eingeladen.

Georg Forster bezeichnet mit seinem Werk das Spannungsfeld von Spezialforschung und der Bestimmung des "Ganzen" von Natur, Mensch und "Cultur", denn er synthetisiert ein breites Wissenschaftsfeld aus Naturgeschichte, Anthropologie, Ästhetik, Geschichtstheorie und Popularphilosophie, um die "Natur des Menschen" bestimmen zu können. Dieses Feld zu "vermessen", ist das Ziel der Tagung. Dabei sollen die Problem- und Themenfelder
  • Naturgeschichte und Menschheitsgeschichte,
  • Holistische Modelle der Naturinterpretation
    (Teil/Ganzes; Kontinuität/Diskontinuität; scala naturae),
  • Gattungs- und Artbegriffe,
  • Tier-Mensch[heits]bestimmungen,
  • Organismus/Mechanismus,
  • Mikrokosmos/Makrokosmos,
  • Kraft/Energie/Lebenskraft/Bildung ("nisus formativus"),
  • Physiologische und bewußtseinstheoretische Menschheitskonstruktionen,
  • Naturanaloge ("organische") Kulturtheorien,
  • Naturalistischer Empirismus/"Ideen"-Modelle,
  • Geographischer Regionalismus/kultureller Universalismus
diskutiert werden.

Das Tagungsprogramm im Internet: http://www.izea.uni-halle.de

Kontakt:
Sekretariat des IZEA
Tel.: 0345 55-21771
E-Mail: izea@izea.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 18.11.2004
 
     
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