BMBF bewilligte 3,18 Mio. DM
für Innovations- und Gründerlabore

Die Martin-Luther-Universität kann sich über 3,18 Mio. DM freuen, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Anschaffung zusätzlicher Geräteausstattungen in diesem Jahr zur Verfügung gestellt hat. Der Antrag der Universität auf Unterstützung der Innovations- und Gründerlabore in den Schwerpunkten Biowissenschaften und Materialwissenschaften wurde in diesen Tagen positiv beschieden. Diese Mittel tragen zur Stärkung wichtiger Forschungsbereiche der Universität bei und fördern damit zugleich ihre Profilbildung und Ausstrahlung auf die Region. Nicht zuletzt ergeben sich neue Chancen für kreative Nachwuchswissenschaftler. In einer Zeit der Sparzwänge ist diese Bewilligung gar nicht hoch genug einzuschätzen.

Die Universität Halle hatte im Juli 2001 unter Federführung von Prorektor Prof. Dr. Reinhard Neubert einen Antrag im Rahmen der Förderinitiative des BMBF zur Unterstützung von „Innovations- und Gründerlaboren" an Hochschulen und Forschungseinrichtungen der neuen Länder gestellt. Die Initiative, die zum „Zukunftsinvestitionsprogramm 2001–2003" der Bundesregierung gehört, unterstützt die Ausstattung von solchen Laboratorien an staatlichen Hochschulen, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Das betrifft die Anschaffung zusätzlicher Ausrüstungen, Laborgeräte und Verbrauchsmaterialien für Innovations- und Gründerlabore. Verfolgt wird das Anliegen, in diesen Laboren anwendungsorientierte wissenschaftlich-technische Grundlagen für die Initiierung des Wissenstransfers in die Praxis zu schaffen. Außerdem sollen hier Realisierung und Vermarktungsmöglichkeit ökonomisch und international wettbewerbsfähiger innovativer Produkte und/oder Schlüsseltechnologien ermittelt werden. Es geht auch darum, diese Einrichtungen Wissenschaftlern für die Arbeiten zur Vorbereitung einer Unternehmensgründung zur Verfügung zu stellen. Und die in den Laboren geplanten Arbeiten sollen in Bezug zu den Kernkompetenzen der Hochschulen/Forschungseinrichtungen und den bisherigen Arbeiten der Wissenschaftler stehen.

An der Martin-Luther-Universität ist vorgesehen, die geplanten Innovations- und Gründerlabore für die Bearbeitung gründungsrelevanter Projekte zu nutzen. Nach erfolgreicher Ausgründung erhalten wieder neue gründungsrelevante Projekte die Möglichkeit, in diesen Laboren zu arbeiten.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Reinhard Neubert
Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs
Tel.: (0345) 55 21450, E-Mail: neubert@rektorat.uni-halle.de
Dr. Peter Wähner
Tel.: (0345) 55 21452, E-Mail: waehner@rektorat.uni-halle.de

(Ute Olbertz, 14. September 2001)


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