500 Jahre Universität Halle-Wittenberg

1. Festwoche vom 23. bis 28. April 2002 Eröffnung der Landesausstellung Sachsen-Anhalt 2002

Am Dienstag, dem 23. April 2002, um 11.00 Uhr beginnt die 1. Festwoche im Rahmen der 500-Jahr-Feier der Universität. Bis zum 28. April 2002 ( Sonntag) sind eine Vielzahl wissenschaftlicher und kultureller Veranstaltungen geplant. Einer der Höhepunkte ist die Eröffnung der Landesausstellung Sachsen-Anhalt 2002 "EMPORIUM. 500 Jahre Universität Halle-Wittenberg" am 23. April 2002.

Im Rahmen eines Festaktes am Dienstag, 23 April 2002, 11.00 Uhr, im neuen Auditorium Maximum am Universitätsplatz wird Ministerpräsident Dr. Reinhard Höppner gemeinsam mit dem Rektor Prof. Dr. Wilfried Grecksch die 1. Festwoche eröffnen. Den Festvortrag "Die Idee der Universität und die Herausforderung der Zeit" hält der ehemalige polnische Außenminister Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Bronislaw Geremek. Im Anschluss daran eröffnet der Kultusminister Dr. Gerd Harms die Landesausstellung Sachsen-Anhalt 2002 "EMPORIUM. 500 Jahre Universität Halle-Wittenberg"(Teilnahme nur auf Einladung).

Ab 16:00 Uhr steht die einzigartige Schau für alle Besucher (Eintritt gratis) offen und unter freiem Himmel wird bis 24.00 Uhr ein buntes Universitätsplatzfest mit der Eröffnung der ARENA gefeiert. In der ARENA, einem transparenten und vielseitig nutzbaren Hörsaal auf dem Uniplatz, gibt es ein abwechslungsreiches Programm, das auch Themen der Ausstellung aufgreift. Zu den besonderen Highlights innerhalb der Festwoche zählen die öffentlichen Vorträge namhafter Referenten (der erste findet am 24. April statt). Das detaillierte Festprogramm ist im Internet unter
http://www.500jahre.uni-halle.de/main/ aktuelles_main/frameset.html einzusehen.

Studenten und Studentinnen, Universitätsangehörige sowie die interessierte Öffentlichkeit sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Die öffentlichen Vorträge auf einen Blick:

Mittwoch, 24. April 2002, 17.00 Uhr
Auditorium Maximum am Universitätsplatz
Festvortrag "Wirtschaftswissenschaften für morgen"
Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker
Universität zu Köln

Donnerstag, 25. April 2002, 17.00 Uhr
Auditorium Maximum am Universitätsplatz
Festvortrag "Medizin für morgen"
Prof. Dr. Bernd Dörken
Humboldt-Universität zu Berlin

Freitag, 26. April 2002, 15.30 Uhr
Auditorium Maximum am Universitätsplatz
Festvortrag "Naturwissenschaften für morgen"
Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard, Nobelpreisträgerin
Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie Tübingen

Freitag, 26. April 2002, 17.00 Uhr
Auditorium maximum am Universitätsplatz
Festvortrag "Geisteswissenschaften für morgen"
Prof. Dr. Gerhart von Graevenitz
Universität Konstanz

EMPORIUM. 500 Jahre Universität Halle-Wittenberg
Landesausstellung Sachsen-Anhalt 2002

Vom 23. April bis zum 30. September 2002 wird die sozialhistorische Landesausstellung "EMPORIUM. 500 Jahre Universität Halle-Wittenberg" gezeigt. In 14 Räumen des renovierten Hauptgebäudes der Martin-Luther-Universität werden auf 1300 m² rund 2000 zum Teil noch nie öffentlich gezeigte Objekte zu sehen sein. Scheinwerfer auf den Dächern Halles, die Himmelslichter, leuchten bei Nacht wie Geburtstagskerzen und werden für starke Aufmerksamkeit sorgen. Die Ausstellung anlässlich der Gründung der Universität Wittenberg im Jahre 1502 steht als Teil des Akademischen Festjahres unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Dr. h. c. Johannes Rau. Die Ausstellung wird getragen vom Land Sachsen-Anhalt. Als Hauptsponsor konnte die Dresdner Bank AG gewonnen werden. Eine zusätzliche umfangreiche Förderung wurde durch die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt bereitgestellt.

Ausstellungskonzept
Das Ausstellungskonzept ist an sozialhistorischen Fragestellungen orientiert und zeigt die Geschichte der Universität im Spannungsfeld von Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissen-schaftsentwicklung. Mit unterschiedlichen thematischen Zugängen wird den Besuchern die Faszination von Wissen und Wissenschaft vermittelt.

Ausstellungsobjekte und -rundgang
Die reichen kulturhistorischen Bestände der Universität sind Grundlage der Ausstellung. Zu den Leihgebern zählen aber auch Museen und Archive der Lutherstadt Wittenberg und der Stadt Halle (Saale). Exponate diverser Fremd- und Privatleihgeber komplettieren diese einzigartige Zusammenstellung wahrer Schätze der deutschen Kulturgeschichte. Zu entdecken sind repräsen-tative und traditionsbegründende Objekte wie Universitätsinsignien, Matrikelbücher, Urkunden, Münzen, Medaillen, Gemälde, Grafiken und Plastiken ebenso wie zahlreiche Alltagsgegenstände: Fotografien, Filmmaterial, Unterrichtsmodelle, Präparate und wissenschaftliche Geräte. Der Rundgang beginnt mit Themen der Wissenschaftsgeschichte, etwa der humanistischen Universitätsreform Melanchthons im 16. Jahrhundert, und endet mit der Präsentation von Chancen und Risiken moderner Forschung, beispielsweise der Gentechnik.

Spezielles Programm für Schüler
Für Schüler werden mehrere alters- und fachspezifische Vermittlungsdesigns ausgearbeitet und interessierten Lehrern für ihre Schülergruppen zur Verfügung gestellt. Anliegen ist die selbständige Erkundung von Ausstellungssegmenten durch Kleingruppen und eine anschließende ge-meinsame systematische Aufarbeitung des sinnlich Erlebten. Dabei soll den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung der Universität in ihrer kulturellen, sozialen und zivilisatorischen Dimension nähergebracht und verdeutlicht werden.

Kontakt:
konzept+form
Büro für Unternehmens-
und Wissenschaftskommunikation
Stefan Schwendtner
Tel. 0345 6867191
E-Mail: schwendtner@konzeptundform.de


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