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  Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
 
 
3. Oktober 2003 - Tag der Deutschen Einheit

DIE MARTIN-LUTHER-UNIVERSITÄT präsentiert sich
auf der "STRAßE DER INNOVATIONEN" in Magdeburg
 
Aus Anlass des Tages der Deutschen Einheit, am 3. Oktober 2003, finden die zentralen Feierlichkeiten in diesem Jahr in Magdeburg, der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, statt.
In der Innenstadt werden viele tausend BesucherInnen zu einem Bürgerfest erwartet, das am Vorabend, (2. Oktober), 18.00 Uhr beginnt und am Feiertag von 10.00 Uhr bis 24.00 Uhr einlädt. Dabei verwandelt sich der Breite Weg in der City zu einer Festmeile mit Musik, Tanzdarbietungen, Bühnenprogrammen, Zelten und Pavillons. Im Rahmen dieser bunten Meile gibt es eine "Straße der Innovationen" auf der sich der Wissenschaftsstandort "weinberg campus" der Saalestadt Halle präsentiert.
Zu den Ausstellern gehört auch die Martin-Luther-Universität, die sich dort (Zelte sind gekennzeichnet) mit verschiedenen Exponaten aus den Wissensgebieten Biochemie/Biotechnologie, Medizin, Materialwissenschaften und Physik einem breiten Publikum vorstellen möchte.


Die teilnehmenden Einrichtungen der Universität auf einen Blick:

Die Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie demonstriert in einem Video verschiedene Operationstechniken am Beinvenensystem. Schwache und kranke Venen sind ein Massenphänomen - jede zweite Frau und jeder vierte Mann ist davon betroffen. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 33 Millionen Deutsche eine leichte Venenschwäche oder Krampfadern haben. Die Komplikationen des Krampfaderleidens sind schwerwiegend und reichen von Venenentzündungen über Thrombosen bis hin zu Lungenembolien oder dem gefürchteten "offenen" Bein. Die am meisten angewandte Operationstechnik bei Venenleiden ist das so genannte Venenstripping.


Vor der Operation

Nach erfolgreicher
Operation
Am Informationsstand werden verschiedene Operationstechniken anhand von Dia- oder Videosequenzen demonstriert. Die vor Ort anwesenden Mediziner sind gern bereit, zu allen Fragen, die Venenerkrankungen betreffen, erschöpfende Auskunft zu erteilen. Patienteninformationsmaterial wird ebenfalls bereit gestellt.
Ansprechpartner:
Dr. Volker Stadie, Tel.: 0345 55-72707/01 oder 55-72693/78,
E-Mail: volker.stadie@medizin-uni-halle.de


Das Zentrum für Angewandte Medizinische und Humanbiologische Forschung (ZAMED) zeigt tierische Zellkulturen im Mikroskop und bietet eine Filmdokumentation zur Zelltherapie an. Über eine Zeitspanne von 48 Stunden beobachteten die Wissenschaftler sich teilende Leberzellen und deren Verhalten in einer Mischkultur und hielten sie bildlich fest. Diese Bildsequenzen wurden zu einem kurzen Film zusammengefügt, der einen eindrucksvollen Überblick über die Entwicklung isolierter Zellen in Kultur gibt.
Calcein-gefärbte Leberzellen der Ratte auf magenesierten Polyacrylamidpartikeln,
(200 µm Durchmesser), Aufnahme im Laser Scanning Mikroskop
Inversmikroskopische Darstellung
von Leberzellen des Schweins
am 4. Kulturtag
Ansprechpartner:
Dr. Ilona Wolff, Tel.: 0345 55-22860, E-Mail: ilona.wolff@medizin.uni-halle.de
Dr. Siegfried Bauer, Tel.: 0345 55-22862,
E-Mail: siegfried.bauer@medizin.uni-halle.de


Das Institut für Mikrobiologie präsentiert eine Posterdarstellung zu dem biologischen Abbau von Dioxinen. Im Rahmen ihrer Forschungsaufgaben untersuchten Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Bakterien, und fanden dabei heraus, dass diese das sehr gefährliche Umweltgift Dioxin angreifen. Für die Beseitigung des hochbrisanten Giftes in belasteten Gebieten, zum Beispiel in der Region um Bitterfeld, ist diese Entdeckung bahnbrechend. (Foto rechts: MitarbeiterInnen entnehmen Sedimentproben)
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jan Remmer Andreesen, Tel.: 0345 55-263503, Dr. Ute Lechner, Tel.: 0345 55-22653,
E-Mail: j.andreesen@mikrobiologie.uni-halle.de,
u.lechner@mikrobiologie.uni-halle.de


Über neue Wege in der Arzneimittelforschung können sich alle Interessierten am Infostand des Instituts für Biotechnologie kundig machen. Seit dem Mittelalter wurden Krankheiten mit Substanzen behandelt, die entweder durch Zufall entdeckt oder rätselhafter Natur waren. Die Entwicklungen und Erkenntnisse in der Chemie, Biochemie und Medizin bis zum heutigen Tag haben die molekularen Grundlagen vieler pathologischer Prozesse geliefert. Nun stehen nach der Aufschlüsselung des humanen Genoms auch die Baupläne für Proteine zur Verfügung, die bei Krankheitsprozessen beteiligt sind. Durch Kenntnis des Zusammenhanges zwischen der Struktur dieser Proteine (oder anderer biologisch aktiver Verbindungen) und ihrer biologischen Wirkung kann man zielgerichtet neue Arzneistoffe entwickeln ("Strukturbasiertes Wirkstoffdesign").


(a)




(b)
(a) Die genetische Information des blutgerinnungshemmenden Hirudins aus dem Blutegel erlaubt die rekombinante Produktion des Proteins. Die Komplexstruktur aus menschlichem Thrombin (grün) und Hirudin (violett) zeigt, wie es dem Blutegel gelingt, die Blutgerinnung komplett zu unterdrücken - das Hirudinmolekül blockiert den Zugang zum aktiven Zentrum des Thrombinmoleküls, so dass Thrombin seine physiologische Funktion als Gerinnungsinitiator nicht mehr ausüben kann.
(b) Ein Ligand bindet an sein Zielprotein, wie ein Schlüssel, der in sein Schloss passt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Milton T. Stubbs, Tel.: 0345 55-24901, 55-24861
E-Mail: stubbs@biochemtech.uni-halle.de


Das Biozentrum der Universität stellt sich vor
Das Biozentrum der Universität ist die Basis für die Zusammenarbeit verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen. Die Besucher erhalten einen umfassenden Einblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten, die das Zentrum bietet. Moderne Geräte und kostenintensive Ausrüstungen werden hier zentralisiert und interessierten Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt. Die Servicebereiche können von Mitarbeitern der Universität, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Firmen genutzt werden. Außerdem wird anschaulich verdeutlicht, dass die hier gewählte unkonventionelle Organisationsform zu mehr Effektivität und Praxiswirksamkeit in der Forschung führt.
Ansprechpartner:
Dr. Reinhard Paschke, Tel.: 0345 55-21600
paschke@biozentrum.uni-halle.de

(Ingrid Godenrath, 26. September 2003, nach Informationen der einzelnen Aussteller)
 
  Ingrid Godenrath, 26.09.2003
 
     
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