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EXZELLENZINITIATIVE - Martin-Luther-Universität reichte Absichtserklärung ein
Willensbekundungen der Universität wiederspiegeln Forschungsschwerpunkte
 
Bund und Länder haben am 23. Juni 2005 die Bund-Länder-Kommissionsvereinbarung zur Exzellenzinitiative geschlossen. In diesem Zusammenhang waren die Hochschulen aufgefordert, bis zum 01.08.2005 Erklärungen abzugeben, wie man sich an der Initiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung zu beteiligen beabsichtigt.
Die Martin-Luther-Universität wird sich um alle drei Fördermöglichkeiten bewerben:

Förderlinie
„Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“


In diesem Rahmen erklärte die Universität, sich mit dem Thema „Nanosecurity and biostability“ zu bewerben. Wesentliche Impulse für die Antragstellung kommen aus den Fachbereichen Biologie, Biochemie und Biotechnologie, Chemie, Pharmazie und Physik. Weiterhin werden Arbeitsgruppen der Juristischen Fakultät, der Medizinischen Fakultät und des Fachbereichs Informatik involviert sein.
Die Absichtserklärung wurde in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik Halle, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik Halle, dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie und dem Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung Gatersleben abgegeben.
Es soll ein Promotionsprogramm eingeführt werden, das den leistungsfähigsten in- und ausländischen Studierenden u. a. auf den Gebieten Nanostrukturierte Materialien, Grenzflächen zwischen biologischen Systemen und nanostrukturierten Materialien und biologischen Schutzmechanismen die Möglichkeit bietet, durch den multidisziplinären Lehr- und Forschungsansatz überdurchschnittliche Abschlüsse zu erzielen.

Gemeinsam mit der Universität Leipzig und in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung Halle und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie Leipzig wird die Antragstellung auf Förderung einer Graduiertenschule „Asien und Afrika in globalen Bezugssystemen“ angestrebt.
Die Graduiertenschule, bei der die Martin-Luther-Universität die Sprecherfunktion ausübt, verfolgt das Ziel, Regionalwissen für das Verständnis vernetzter Welten verfügbar zu machen, wobei Asien und Afrika im Fokus stehen.
Die Graduiertenschule ist interdisziplinär und vereint Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichte, Politik- und Sozialwissenschaften/Ethnologie, Religionswissenschaften und Philosophie.

Förderlinie
„Exzellencluster zur Förderung der Spitzenforschung“


Mit dem Thema „Proteine in pathophysiologischen Prozessen bei Pflanzen und Tieren: Gemeinsamkeiten und spezifische Interventionen“ beteiligt sich die Universität gemeinsam mit den Universitäten Leipzig und Jena und in Kooperation mit der Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung Halle, dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie Halle und dem Leibniz-Institut für Altersforschung Jena - Fritz-Lipmann-Institut - am Wettbewerb.
Halle wird im mitteldeutschen Exzellenzcluster als Sprecherhochschule auftreten. Ziel ist es, auf der Plattform des bereits bestehenden SFB-Verbundes die Rolle von Proteinen in pathophysiologischen Prozessen zu erforschen.

Ein weiteres Exzellenzcluster soll auf dem Gebiet „Nanostrukturierte Materialien“ beantragt werden. Zu diesem Thema wird mit dem Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik kooperiert. Es sollen grundlagen- wie auch anwendungsrelevante Fragestellungen bearbeitet werden; dabei konzentrieren sich die wissenschaftlichen Fragestellung auf drei Teilgebiete, für die in Halle wichtiges Know-How vorhanden ist: Nanofabrikation, Nanochrakterisierung und Physik und Chemie nanostrukturierter Materialien.

Seitens der beteiligten Wissenschaftler sind nach Abgabe der Absichtserklärung nun die Antragsskizzen zu erarbeiten. Gleiches gilt für die Universitätsleitung hinsichtlich der Förderlinie „Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung“. Auch hierzu beabsichtigt die Universität die Antragstellung.

Nähere Informationen:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Prorektorat für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und internationale Beziehungen
Prof. Dr. Reinhard Neubert
Telefon: 0345 55-21450
E-Mail: reinhard.neubert@rektorat.uni-halle.de
Dr. Peter Wähner Telefon: 0345 55-21452
E-Mail: peter.waehner@rektorat.uni-halle.de
 
  Katrin Rehschuh, Dr. Margarete Wein, 02.08.2005
 
     
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