Das MAX-PLANCK-INSTITUT FÜR ETHNOLOGISCHE FORSCHUNG
stellt sich öffentlich vor

Im vergangenen Jahr hat das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung unter der Leitung der Direktoren Professor Dr. Günther Schlee und Professor Dr. Christopher Hann seine Arbeit in Halle aufgenommen.
Geforscht wird zunächst in den zwei Arbeitsbereichen „Integration und Konflikt" sowie „Besitz und Eigentum". Beide sind über eine dynamische Projektstruktur miteinander verknüpft, die teilweise übergreifende Forschungen vorsieht.
Im Arbeitsbereich „Integration und Konflikt" liegt unter regionalen Aspekten der Schwerpunkt vor allem auf dem Horn von Afrika sowie Ländern Westafrikas.
Im Arbeitsbereich „Besitz und Eigentum" ist die regionale Streuung breiter. Der Schwerpunkt liegt hier auf postsozialistischen Gesellschaften Osteuropas und Asiens. Außerdem wird eine thematisch und regional stärker integrierte Projektgruppe in Sibirien arbeiten.

In den letzten Monaten wurden weltweit junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gewonnen, die in den nächsten Wochen ihre Arbeit am Institut aufnehmen werden. Ein umfangreiches internationales Gästeprogramm soll die Forschungsarbeit beleben und den wissenschaftlichen Austausch über disziplinäre und nationale Grenzen hinweg fördern.

Ab dem 20. Januar 2000 haben WissenschaftlerInnen und die interessierte Öffentlichkeit
donnerstags von 15 bis 17 Uhr
die Möglichkeit, sich im Rahmen eines wöchentlich stattfindenden Kolloquiums über die Forschungsperspektiven des Instituts zu informieren. Die neuen MitarbeiterInnen skizzieren hier ihre Forschungsprojekte und stellen sie zur Diskussion. Außerdem werden renommierte internationale WissenschaftlerInnen Gastvorträge halten. Im Vortragsprogramm spiegelt sich das Spektrum der regionalen und thematischen Orientierungen des Instituts wider. So werden Vorträge über ethnische Identität und interethnische Beziehungen, über sich wandelnde Begriffe und Vorstellungen von Eigentum sowie über Probleme im Prozess der Reprivatisierung von Besitz zu hören sein. Diese erste Veranstaltungsreihe wird mit einer Vorstellung des Instituts am 13. April 2000 abgeschlossen.
Alle Vorträge werden in englischer Sprache gehalten.

Ein detailliertes Programm finden Sie unter der Internetadresse
http://www.eth.mpg.de
und im Veranstaltungskalender der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Dr. Monika Lindner, 13.01.2000


  Zurück zum Index