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ERBFEINDE ODER GUTE NACHBARN?
Deutsch-polnische Geschichte im Spiegel der Literatur
 
Am 24. Juni 2004 hielt Manfred Mack vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt im Hörsaal XII (12) des Löwengebäudes am halleschen Universitätsplatz einen Vortrag zum Thema „Das Märchen von der deutsch-polnischen Erbfeindschaft. Ein literarischer Spaziergang durch die deutsch-polnische Geschichte“.

Der Referent präsentierte seinen ZuhörerInnen ein differenziertes Bild der wechselvollen deutsch-polnischen Geschichte: „Die negativen Seiten im deutsch-polnischen Verhältnis sind mittlerweile hinreichend bekannt; weniger bekannt ist, dass es in der tausendjährigen Nachbarschaft zwischen Deutschen und Polen durchaus - besonders in den kulturellen Kontakten - auch erfreulichere Seiten gegeben hat.

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Marta Chadaj (rechts), Studentin und Tutorin aus Polen (Universität Breslau) an der Martin-Luther-Universität, stellt dem Auditorium den Referenten des Abends, Manfred Mack, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt, vor. (Foto: Peter Ziaja)

Anhand von Texten aus der deutschen und der polnischen Literatur wurden beide Seiten - die guten wie die schlechten - beleuchtet und kommentiert

Den literarischen Spaziergang eröffnete Manfred Mack mit einem Gedicht „An den Leser“ von Mikolaj Rej, dem „Vater der polnischen Literatur“, aus dem Jahre 1562. Anhand von Werken polnischer und deutsche Schriftsteller (u. a. von Uhland, Heine, Rilke, Baczynski, Rózewicz, Pawlak) gelang es Manfred Mack auf interessante und anregende Art und Weise seinen Zuhörern zentrale Probleme der deutsch-polnischen Geschichte näherzubringen. Nicht zuletzt wurde deutlich, dass die deutsch-polnische Freundschaft eine lange Tradition hat und dass die Literatur eine hervorragende Quelle zum Kennenlernen des jeweiligen Nachbarn ist.

Manfred Mack ist seit 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt, er studierte Geschichte, Slawistik und Sportwissenschaft an den Universitäten Tübingen und Krakau. Im vergangenen Jahr hat er zusammen mit Matthias Kneip das Lehrerhandbuch „Polnische Literatur und deutsch-polnische Literaturbeziehungen“ im Cornelsen Verlag Berlin veröffentlicht.

Die Veranstaltung fand im Rahmen eines Projekts zur Popularisierung der von Karl Dedecius herausgegebenen fünfzigbändigen „Polnischen Bibliothek“ in Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Polen-Instituts statt.

Nähere Informationen:
Marta Chadaj
Tutorka Fundacji im. Roberta Boscha
Kurt-Mothes-Straße 6, Zimmer 0011
06120 Halle
boschtutorin@wp.pl
 
  Dr. Margarete Wein, 13.07.2004
 
     
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