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KOOPERATION MIT KOREA WEITER AUSGEBAUT
Delegation der MLU bringt in Daejeon neue Projekte auf den Weg
 
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) intensiviert die Kontakte zu ihren Partnern im südkoreanischen Daejeon. Bei einem Besuch von Universitäten, Forschungsinstitutionen und Unternehmen konnte eine hallesche Delegation der Zusammenarbeit neue Impulse geben.

„Die Reise vermittelte einen interessanten Einblick in die Forschungslandschaft in und um Daejeon“, berichtet Prof. Dr. Dietrich Nies, Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät I, der zusammen mit Prof. Dr. Jörg Kreßler (Institut für Chemie), Prof. Dr. Markus Pietzsch (Institut für Pharmazie) und PD Dr. Uwe Spohn (Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik) im Februar in Korea weilte. Den Hintergrund ihrer Reise erläutert Prof. Dr. Joachim Ulrich, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs: „In ihrer Internationalisierungsstrategie orientiert die MLU auf die Herstellung und den Ausbau von strategischen Partnerschaften mit exzellenten Hochschulen und in der Forschung aktiven Unternehmen. Unter regionalem Aspekt sollen gerade die Beziehungen zu asiatischen Einrichtungen weiter ausgebaut werden, wobei die Republik Südkorea zu den Zielländern gehört.“


Langjährige Partner, die ihre Zusammenarbeit weiter verstärken: die MLU-Professoren Markus Pietzsch (l.) und Jörg Kreßler (r.) mit Professor Kwang-Joo Kim von der Hanbat National University.
Grundlage für den jüngsten Austausch mit den koreanischen Partnern, der aus einem Workshop mit koreanischen Wissenschaftlern in Halle im Dezember 2006 und dem nunmehr erfolgten Gegenbesuch bestand, war ein erfolgreicher Antrag der MLU im Rahmen des Mobilitätsförderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Somit konnten besonders die Kontakte zur Hanbat National University (HNU) intensiviert werden, mit der die MLU bereits einen Kooperationsvertrag geschlossen hat. Aber auch die Beziehungen zu weiteren namhaften Partnerinstitutionen wurden in Gesprächen vor Ort ausgebaut, beispielsweise der Chungnam National University (CNU), dem Korean Research Institute of Chemical Technology und dem Korean Institute of Bioscience and Biotechnology.

Mit der HNU vereinbarten die halleschen Wissenschaftler eine weitere Zusammenarbeit im Bereich Nanotechnologie. Außerdem wurde ein beiderseitiges Interesse an der Entwicklung von Studiengängen mit Doppelabschluss bzw. die Beteiligung an der International Graduate School an der MLU bekundet.

Die gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zwischen Daejeon und Halle sollen Schritt für Schritt weiter verstärkt werden. Die nächste bereits feststehende Aktivität ist eine Sommerschule in Korea Ende August 2007 mit der HNU unter Einbezug der CNU. Bis dahin werden weitere konkrete Projekte vorbereitet, die zu gemeinsamen Antragstellungen führen sollen.

Die Professoren Nies und Ulrich ziehen ein durchweg positives Fazit der jüngsten Anstrengungen: „Sowohl die Anbahnungsreise der halleschen Wissenschaftler nach Daejeon als auch der im Dezember durchgeführte Workshop in Halle waren extrem hilfreich bei der Rekrutierung von ‚Köpfen’ und damit der Schaffung einer breiteren Basis für die Kooperation.“

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Joachim Ulrich
Tel.: 0345 55 21450
E-Mail: joachim.ulrich@rektorat.uni-halle.de

Prof. Dr. Dietrich Nies
Te.: 0345 55 26352
E-Mail: dietrich.nies@mikrobiologie.uni-halle.de

 
  Carsten Heckmann, 11.04.2007
 
     
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