Beirat für das "Collegium musicum" gegründet

Wissenschaftlich-künstlerischer Beirat plant bis Sommer 2003

Am 8. Oktober 2001 konstituierte sich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein wissenschaftlich-künstlerischer Beirat für das Collegium musicum. Den Vorsitz dieses Beirates hat der Rektor der Universität Prof. Dr. Wilfried Grecksch übernommen. Dem Gremium gehören an: der Dekan des FB Musik-, Sport- und Sprechwissenschaft Prof. Dr. Jürgen Leirich, der Dezernent für Kultur und Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Halle Dr. Hans-Georg Sehrt, der Beigeordnete für Kultur, Bildung und Sport der Stadt Halle Karl-Heinz Gärtner, der Präsident der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft Prof. Dr. Wolfgang Ruf, der Vizepräsident der Internationalen Telemann-Gesellschaft Dr. Wolf Hobohm, die Präsidentin der Internationalen Fasch-Gesellschaft e. V. Zerbst Dr. Konstanze Musketa, der Landesredakteur des Mitteldeutschen Rundfunks / mdr kultur Horst Makrinus, die Geschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau Antje Bauer, der Geschäftsführer des Studentenwerkes Halle Dr. Volkmar Thom, der Vorsitzende des Freundeskreises des Universitätschores Halle Thomas Lippmann und der Leiter des Collegium musicum UML (Universitätsmusiklehrer) Jens Lorenz.

Der wissenschaftlich-künstlerische Beirat wird künftig das Collegium musicum bei der Planung, Durchführung und inhaltliche Gewichtung von Projekten beraten, die eine landes- bzw. bundesweite oder internationale Dimension beinhalten oder von besonderem künstlerischem Interesse für die Martin-Luther-Universität sowie die Stadt Halle (Saale) und das Land Sachsen-Anhalt sind. Insbesondere unterstützt der Beirat hierbei nach Möglichkeit die Koordinierung der Interessen verschiedener Entscheidungsträger und die Einbindung der vorgeschlagenen Projekte in die Kulturplanungen von Stadt und Land.

Im Rahmen der ersten Beratung wurden durch den Beirat die konzeptionelle Planung des Collegium musicum für den Zeitraum vom November 2001 bis Juni 2003 mit über zehn Großprojekten erörtert und für die weitere Planung bzw. Durchführung empfohlen.

Dazu gehören unter anderem:
das Präsentationskonzert zur Jubiläums-CD anläßlich des 500jährigen Bestehens der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit Werken von Georg Friedrich Händel, Daniel Gottlob Türk, Wilhelm Friedemann Bach und Robert Franz am 25. April 2002 im Freylinghausen-Saal der Franckeschen Stiftungen mit namhaften Solisten, dem Universitätschor Halle, dem Akademischen Orchester und dem Johann Friedrich Fasch-Ensemble,
der 6. Internationale Händel-Wettbewerb für das Fach "Barock-Trompete und moderne Trompete" im Rahmen der 51. Händel-Festspiele der Stadt Halle mit Studenten und Absolventen von Musikhochschulen in Europa, Asien und Amerika,
die Gemeinschaftsproduktion der Stadt Halle und der Universität anlässlich ihres 500-jährigen Bestehens am 9. Juni 2002 im Rahmen der 51. Händel-Festspiele der Stadt Halle im Dom zu Halle mit Solisten der Oratorienklasse von KS Prof. Hermann Christian Polster der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig, Barock Consort der Hochschule der Künste Bremen (auf historischen Instrumenten) und dem Universitätschor Halle wobei neben Kompositionen von Georg Friedrich Händel auch der 65. Psalm von Johann Friedrich Reichardt für Soli, Chor und Orchester erstmals wieder erklingen wird,
die Fortführung des "Landesfestes der Hochschulkultur" im Auftrag von Land und Stadt mit Zweitauflage vom 12. bis 19. Mai 2003 in Halle (S.) unter Einbeziehung aller Hochschulen des Landes sowie evtl. Teilnehmern von zwei EU-Beitrittsländern.

(UML Jens Lorenz / Dr. Margarete Wein, 10. Oktober 2001)

Nähere Informationen:
Telefon: 0345 / 55 245 30/31
Fax: 0345 / 55 271 73
E-Mail: lorenz@musikpaed.uni-halle.de; universitaetschor@uni-halle.de


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