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CHEMIE-NACHWUCHS WIRBT FÜR SICH
Zur Chemiedozententagung werden vom 11. bis 14. März 500 Teilnehmer erwartet
 
Künftige Chemie-Professoren haben einmal im Jahr eine richtig gute Gelegenheit, für sich zu werben: bei der Chemiedozententagung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Gastgeber ist diesmal vom 11. bis 14. März 2007 die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Sie nutzt die Tagung, um auf Mitteldeutschland als Chemie-Standort aufmerksam zu machen. Im Rahmen der Veranstaltung findet am 12. März die Festsitzung der GDCh statt, bei der die Gesellschaft wichtige Ehrungen vornimmt.

500 Teilnehmer werden zu der Tagung erwartet, 120 Vorträge stehen auf dem Programm. „Sie werden vom akademischen Nachwuchs gehalten - Wissenschaftlern, die kurz vor ihrer Habilitation stehen oder sie gerade abgeschlossen haben beziehungsweise entsprechende Leistungen vorweisen können“, erläutert Prof. Dr. Dirk Steinborn vom Institut für Chemie (Bereich Anorganische Chemie) der MLU, der das Vorbereitungskomitee der Tagung leitet. „Das sind meist Leute, die einen Lehrstuhl suchen oder in Kürze suchen werden. Sie können in Halle vor arrivierten Kollegen für sich werben.“

Bei der Chemiedozententagung stehe ausdrücklich der Nachwuchs im Mittelpunkt. Das zeige auch das Nachmittagsprogramm am 13. März, wenn sich Stipendiaten der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina den Tagungsteilnehmern vorstellen. Thematische Schwerpunkte der Tagung sind u.a. die Bio- und die Materialwissenschaften, die beide zu den Forschungsschwerpunkten der Martin-Luther-Universität zählen. Auch drei Chemiker aus Halle halten Vorträge bei der Dozententagung: PD Dr. Reinhard Paschke, Geschäftsführer der BioService Halle GmbH, einem An-Institut des Biozentrums der MLU, sowie Dr. Cordelia Schiene-Fischer und Dr. Miroslav Malesevic von der Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung.

Die halleschen Organisatoren nutzen den Anlass, um die mitteldeutsche Chemie-Region zu präsentieren. „Wir erhalten für die Tagung große Unterstützung der Dow Olefinverbund GmbH, die sich ebenso vorstellen wird wie der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen und der Weinberg Campus Halle“, sagt Professor Steinborn. Zudem wird es ein wissenschaftliches Begleitprogramm geben. Darüber hinaus werden Fachbuchverlage sowie Chemikalien- und Laborgerätehersteller Informationsstände aufbauen.

Manfred Aumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Dow Olefinverbund GmbH, hält am Dienstag, 13. März, um 16 Uhr einen öffentlichen Vortrag im Auditorium Maximum der MLU (Audimax, Universitätsplatz). Er spricht zum Thema „Chancen und Herausforderungen für den wissenschaftlich-technischen Nachwuchs in einer Zukunftsbranche“. Anschließend lädt das Unternehmen die Tagungsteilnehmer zur Besichtigung seines Standortes Schkopau ein.

Am Montag, 12. März, findet im Auditorium Maximum von 9 bis 12:30 Uhr die öffentliche Festsitzung der Gesellschaft Deutscher Chemiker statt, zu der auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff, Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler und MLU-Rektor Prof. Dr. Wulf Diepenbrock erwartet werden. Im Rahmen der Festsitzung verleiht die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren für Chemie ihre Jahrespreise an Nachwuchswissenschaftler. Zudem nimmt die Gesellschaft Deutscher Chemiker wichtige Ehrungen vor.

Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger, ehem. Vorstandsmitglied der BASF AG und zwei Jahre lang Präsident der GDCh, wird die Ehrenmitgliedschaft der Gesellschaft verliehen. Prof. Dr. Henri B. Kagan, Emeritus der Université Paris-Sud, erhält den Horst-Pracejus-Preis und Prof. Dr. Lukas J. Gooßen von der Universität Kaiserslautern den Carl-Duisberg-Gedächtnispreis. Gooßen hält nach der Preisverleihung den Festvortrag. Musikalisch umrahmt wird die Festsitzung vom Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt“ und dem Akademischen Orchester Halle.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker gehört mit rund 27.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie vergibt zahlreiche international angesehene Preise. Die GDCh-Ehrenmitgliedschaft ist die höchste Auszeichnung, die die GDCh zu vergeben hat.

Weitere Informationen im Internet:

Zur Chemiedozententagung
http://cdt2007.chemie.uni-halle.de

Zur Gesellschaft Deutscher Chemiker
http://www.gdch.de

Zum Programm der GDCh-Festsitzung (PDF-Dokument)
http://www.gdch.de/gdch/cdt07.pdf

Ansprechpartner:

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Prof. Dr. Dirk Steinborn
Stellv. Direktor des Instituts für Chemie
Tel.: 0345 55 25620
E-Mail: steinborn@chemie.uni-halle.de

Gesellschaft Deutscher Chemiker
Dr. Renate Hoer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 069 7917 493
E-Mail: r.hoer@gdch.de

 
  Carsten Heckmann, 05.03.2007
 
     
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