Ein Zeichen gegen
die Vernichtung von Rindern

Diskussion und Rindfleischessen am 1. März 2001, 19:00 Uhr,
im Wirtshaus "Zum Schad"
mit halleschen Bürgern, Politikern und Wissenschaftlern

Veterinärmediziner Prof. Dr. Hartwig Prange und Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Klaus Eder von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie Dr. Roland Körber vom Landesveterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt Stendal/Halle laden alle halleschen Bundes- und Landtagsabgeordneten, Kommunalpolitiker und engagierte Bürger am 1. März 2001 19:00 Uhr in das bekannte hallesche Wirtshaus "Zum Schad" in der Reilstraße, herzlich ein, um über die Hintergründe und Folgen der geplanten Entsorgung von 400 000 Rindern in Deutschland zu diskutieren.
(Siehe auch die Stellungnahme von Prof. Prange zum BSE-Problem)

In einer Pressemitteilung vertreten die Wissenschaftler die Auffassung, dass die Vernichtung dieser Rinder weder zur Bewältigung der BSE-Krise erforderlich noch ethisch zu verantworten sei. Bei den geschlachteten und untersuchten Rindern werde es sich um kontrolliertes, gesundes Fleisch handeln.
In der Mitteilung heißt es weiter:

"Indem wir selbst einheimisches Rindfleisch essen, können wir es mit gutem Gewissen auch anderen anbieten. Die Politik ist aufgefordert, die Verwendung der Rinder so zu gestalten, dass diese weder zu Abfall werden noch die Märkte in anderen Ländern zerstören. Wir Verbraucher können Mitgeschöpfe vor der Vernichtung bewahren, indem wir der BSE-Hysterie begegnen, die Diskussion versachlichen und uns zur hohen Qualität unseres überwachten Rindfleisches bekennen. Die Notwendigkeit einer verbrauchergerechten Viehhaltung und nachhaltigen Landwirtschaft bleibt hiervon unberührt".

Prof. Dr. Hartwig Prange
(Ansprechpartner)
Landwirtschaftliche Fakultät
Institut für Tierzucht und Tierhaltung mit Tierklinik Tel.: (0345) 55 225 00
e.mail: prange@landw.uni-halle.de
Prof. Dr. Klaus Eder
Landwirtschaftliche Fakultät, Institut für Ernährungswissenschaften
Tel: (0345) 55 227 02
e-mail: eder@landw.uni-halle.de
Dr. Roland Körber
Landesveterinär- und
Lebensmitteluntersuchungsamt Stendal/Halle


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