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DAS BUCH IM DIGITALEN ZEITALTER
Niedersachsens und Sachsen-Anhalts Bibliothekare tagen in Halle
 
Unter dem Motto „Kulturelle Überlieferung in der modernen Bibliothek“ tagen am 7. und 8. September in Halle an der Saale die Bibliothekare Niedersachsens und Sachsen-Anhalts. Im Rahmen der 17. Gemeinsamen Bibliothekstage der beiden Landesverbände des Deutschen Bibliotheksverbands findet auch eine wissenschaftliche Konferenz statt. Dabei geht es u.a. um die Bedeutung des Buches in der digitalen Welt und langfristige Projekte wie die große Nationalbibliographie des 17. Jahrhunderts. Gastgeber der Bibliothekstage ist neben der Stadt die Universitäts- und Landesbibliothek Halle.

„Die Bibliotheken sind im digitalen Zeitalter vor neue Herausforderungen gestellt, haben aber somit auch neue Chancen, um das gedruckte Kulturgut sowohl für die Wissenschaft als auch die breite Öffentlichkeit zu sichern und zugänglich zu machen“, erklärt Dr. Dorothea Sommer, stellvertretende Direktorin der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Sachsen-Anhalt. Ein gutes Beispiel sei die Digitalisierung alter Drucke. „Dadurch können Menschen weltweit erreicht werden - ein Pluspunkt für die Forschung und zugleich die Voraussetzung für eine möglichst breite Rezeption kultureller Überlieferung.“

Die ULB in Halle ist an einigen Großprojekten beteiligt, bei denen auch Digitalisierungen vorgenommen werden. Dr. Dorothea Sommer wird bei der Konferenz über die Arbeiten an der großen Nationalbibliographie des 17. Jahrhunderts berichten, einem Verzeichnis der zu jener Zeit im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke. „Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt steht nach zwölf Jahren kurz vor dem Abschluss. Allein für der ULB konnten in der Datenbank, die mittlerweile mehr als 250.000 Titel umfasst, 80.000 Drucke nachgewiesen werden.“ Ein weiteres Thema wird die u.a. an der ULB erarbeitete Machbarkeitsstudie für ein Verzeichnis der deutschen Drucke des 18. Jahrhunderts sein. Unter dem Titel „Gefühltes Wissen“ steht darüber hinaus ein Vortrag zur Bedeutung des Buches in der digitalen Welt auf dem Programm.

Zu den Bibliothekstagen gehört auch eine öffentliche Veranstaltung, die am Freitag, 7. September, von 17 bis 19 Uhr im Stadthaus zu Halle (Marktplatz 2) stattfindet. Grußworte sprechen Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, und Dr. Hans-Jochen Marquardt, Beigeordneter für Kultur, Bildung und Sport der Stadt Halle. Den Festvortrag hält Graham Jefcoate, Direktor der Universitätsbibliothek Nijmegen (Niederlande), zum Thema „Historische Drucke und Sondersammlungen an wissenschaftlichen Bibliotheken im 21. Jahrhundert - Herausforderungen und Chancen aus internationaler Sicht“. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Konservatorium „Georg Friedrich Händel“.

Das Programm der Bibliothekstage zum Herunterladen (PDF-Dokument):
http://www.bibliothek.uni-halle.de/info/news/2007/GBT_17_1.pdf

Ansprechpartnerin:
Dr. Dorothea Sommer
Stellvertreterin des Direktors der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
Tel.: 0345 55 22191
E-Mail: dorothea.sommer@bibliothek.uni-halle.de

 
  Carsten Heckmann, 21.08.2007
 
     
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