Uni legt Beschwerde ein

Nach juristischer Überprüfung der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes in Sachen Mitbestimmung im Personalabbau hat die Hochschulleitung entschieden, Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Magdeburg gegen die Entscheidung des Verwaltungs-
gerichtes ein zu legen. Nach Überzeugung der Hochschulleitung wird die Entscheidung des Verwal-tungsgerichtes dieser Überprüfung nicht stand halten.

Entgegen anderslautender Behauptungen wurde vor der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes lediglich eine Kündigung mit Zustimmung des Personalrates ausgesprochen. Seit der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes sind keine weiteren Kündigungen ausgesprochen worden; entsprechende, anderslautende Mitteilungen des Personalrates sind unzutreffend. Darüber hinaus ist es selbstverständlich, dass die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes, bis das Ergebnis der weiteren rechtlichen Prüfung durch das Oberverwaltungsgericht vorliegt, beachtet wird.

Die Universitätsleitung weist nachdrücklich darauf hin, dass der Landtag den Abbau von ca. 400 Stellen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für das Haushaltsjahr 2002 beschlos-sen hat und die Hochschule zur Umsetzung dieser Entscheidung verpflichtet ist. Die Notwen-digkeit des Personalabbaus an der Universität entfällt folglich nicht durch die nicht rechtskräftige Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Halle vom 22.01.2002.

siehe auch Stellungnahme vom 23. Januar 2002.

(Rektorat der der Martin-Luther-Universität, 31. Januar 2002)

Ansprechpartner:
Katrin Rehschuh
Pressesprecherin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Tel.: (0345) 55 210 02
Fax: (0345) 55 270 75
E-Mail: rehschuh@rektorat.uni-halle.de


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