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Internationales „Beijing Forum“ in China:

WOHLSTAND UND HARMONIE DER ZIVILISATIONEN

Uni-Wissenschaftler unter den Teilnehmern
 
Die Regierung der Volksrepublik China und die Korea Foundation for Advanced Studies haben ein Diskussionsforum mit der Zielsetzung „Harmonie und Wohlstand der Zivilisationen“ ins Leben gerufen, das zum ersten Mal vom 23. bis zum 25. August 2004 in der chinesischen Hauptstadt Peking (auch Beijing) stattfand.

Eingeladen waren über 400 bedeutende Persönlichkeiten (davon 200 aus dem Gastgeberland, über 200 aus Europa und Übersee) aus Wissenschaft und Politik, unter anderem die Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften Douglas C. North und Robert A. Mundell.
Professor Dr. Rahul Peter Das vom Institut für Indologie und Südasienwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde die Ehre zu teil, zusammen mit 8 anderen ausgewählten Teilnehmern aus Deutschland die Reise nach China anzutreten. Professor Das hielt auch vor der Versammlung einen Vortrag, der sich dem Thema „Literature in a Globalised Context“ („Literatur im Kontext der Globalisierung“) widmete.

Das Beijing-Forum
Diese Veranstaltung wurde von der Stadt Peking und der Peking University organisiert und soll sich zu einem international hochrangigen Gesprächsforum entwickeln. Wie schon eingangs erwähnt, unterstützen die chinesische Regierung und die Korea Foundation for Advanced Studies das Diskussionsforum. Mit dem avisierten Ziel "Harmonie und Wohlstand der Zivilisationen", möchte das Forum auf aktuelle Entwicklungen reagieren, die auf Konflikte zwischen verschiedenen Zivilisationen zurückgeführt werden. Deshalb stehen im Mittelpunkt der Diskussionen der Gedankenaustausch, die Erörterung von Problemen und die Diskussion von Lösungsansätzen. Das Gremium wird in wechselnder Zusammensetzung und in periodischen Abständen einberufen.
Welchen politischen Stellenwert die chinesische Regierung dem Vorhaben beimisst, zeigt sich auch darin, dass zum ersten Termin zehn Akademiker aus Taiwan offiziell eine Einladung erhielten und eine Serie von acht Sonderbriefmarken erschienen ist. Als "geschickte Verknüpfung der globalen und speziell chinesischen Interessen der Koreaner" wertet dabei Professor Rahul Peter Das den koreanischen Vorschlag zur Durchführung des Beijing-Forums sowie die Wahl Chinas zu einem der Hauptschwerpunkte der Korea Foundation for Advanced Studies.

Korea Foundation for Advanced Studies
Die Korea Foundation ist eine Stiftung der Sunkyong-Gruppe, die eine der bedeutendsten Industriekonglomerate Südkoreas darstellt und in der gleichen Liga „mitspielt“ wie unter anderem Daewoo, Samsung, Hyundai. usw. Die Stiftung ist vergleichbar mit den Rockefeller-Stiftungen, wobei der Schwerpunkt der Korea Foundation im Bereich des wissenschaftlichen Austausches und der Ausbildung liegt.

(Prof. Dr. Rahul Peter Das, Ingrid Godenrath, 14. September 2004)

Weiterführende Infos zum Forum unter
http://www.beijingforum.org/english/about_bjforum.htm

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Rahul Peter Das
Tel.: 0345 55-23652 oder 04106 4443
Fax: 0345 55-27226
E-Mail: das@suedasien.uni-halle.de
oder
das.rp@t-online.de
 
  Ingrid Godenrath, 14.09.2004
 
     
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