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GLEICHSTELLUNG DURCHSETZEN - SELBSTBESTIMMUNG ERMÖGLICHEN
Arbeitstagung an der Martin-Luther-Universität
zu Problemen von Menschen mit kommunikativer Behinderung
 
Vom 16. bis 18. Oktober 2003 veranstaltet die an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg etablierte Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung die Arbeitstagung "Barrierefreie Information und Kommunikation in Arbeit und Alltag".
Offizieller Tagungsbeginn ist am 16. Oktober, 18.00 Uhr, im Auditorium Maximum, Universitätsplatz 1, Halle (Saale). Interessierte Studentinnen und Studenten sowie Uniangehörige sind herzlich eingeladen. Die moderne technische Ausrüstung des Audimax garantiert eine optimale Verständigung für alle.


Mit dem Bundesbehindertengleichstellungsgesetz (BGG) sind mehrere Verordnungen zur Herstellung von Barrierefreiheit in der Kommunikation in Kraft getreten. Das Wort „Barrierefreiheit“ erinnert die meisten Menschen an zu hohe Bordsteinkanten und mangelnde Orientierungshilfen für Menschen mit Sehbehinderung. Es gibt aber Barrieren die weniger offensichtlich sind, unter anderem fehlende Untertitel im Fernsehen oder unverständliche Lautsprecherdurchsagen.
Diese Hindernisse und ihre Überwindung sollen im Mittelpunkt der Arbeitstagung stehen. Sie dient der Bestandsaufnahme und soll helfen, Visionen zu entwickeln. Es geht um Möglichkeiten, barrierefreie Kommunikation zu realisieren. Dazu soll referiert, nachgefragt und über "heiße Eisen" diskutiert werden.

Auf einen Vortrag und zwei Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen möchten die Organisatoren besonders hinweisen:
Am 16. Oktober, 18.30 Uhr, wird Arbeits- und Sozialrechtler Prof. Dr. Wolfhardt Kohte, Juristische Fakultät, zu „Gesetzliche Grundlagen für barrierefreie Information und Kommunikation“ sprechen. Im Anschluss daran findet eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Realitätscheck: Auswirkungen neuer Verordnungen, Probleme und Visionen“ statt. Diese Veranstaltung wurde zusammen mit der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität vorbereitet.

Die Expertenrunde:
Prof. Dr. Wolfhard Kohte, Juristische Fakultät,
Regierungsdirektor
Andreas Schlüter,
Bundesministerium für Gesundheit
und Soziale Sicherung,
Dr. med. Harald Seidler, Präsident des Deutschen Schwerhörigenbundes,
Christine Kriegel,Integrationsamt Halle,
Ralph Raule, Gebärdenwerk Hamburg.

„Barrierefreie Kommunikation in der Stadt Halle“ lautet das Thema der etwa einstündigen Podiumsdiskussion, die am Freitag, 17. Oktober 2003, 19:00 Uhr, beginnt.
Daran werden unter anderem Dagmar Szabados, Dezernat Jugend, Soziales und Gesundheit der Stadt Halle und Hans Brotzmann, Landesberatungsstelle für Hörgeschädigte, Halle, teilnehmen.

Alle Tagungsveranstaltungen werden im Auditorium Maximum, Universitätsplatz 1, durchgeführt.

Das Gesamtprogramm im Internet:
http://www.fst.uni-halle.de/fsttagung

(Ingrid Godenrath, 10. Oktober 2003)

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Christa Schlenker-Schulte
Tel.: 0345 55-23773
E-Mail: schlenker-schulte@paedagogik.uni-halle.de
 
  Ingrid Godenrath, 10.10.2003
 
     
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