MLU im ARD-REPORT
am 3. September 2001

Die Arbeit des Dr. Johannes Lepsius-Archivs an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter der Leitung von Prof. Dr. theol. Hermann Goltz erlebt - nach der Weltkonferenz Armenien 2000 und der Ausstellung in der Staatlichen Galerie Moritzburg ("Der gerettete Schatz der Armenier aus Kilikien"), die im vorigen Jahr von 15.000 Interessenten aus dem In- und Ausland besucht wurde - am kommenden Montag einen ganz besonderen Höhepunkt.

Am Montag, dem 3. September 2001, wird zur besten Sendezeit mit einer Millionen-Einschaltquote im ARD-REPORT aus Mainz (Beginn 21 Uhr) ein spannender Beitrag zum Thema Armenien-Deutschland-Türkei unter Mitwirkung des Lepsius-Archivs an unserer Universität ausgestrahlt. Auf der Grundlage unserer Forschungsarbeit, aber ebenso dem Charakter der Sendung REPORT entsprechend, kommen ihm starke politische Implikationen zu. Dieser Beitrag wird auch ganz allgemein und außerordentlich stark das öffentliche Interesse auf die hallesche Universität lenken.

Da seitens der offiziellen Türkei bis heute der Völkermord an den Armeniern geleugnet und Pfarrer Johannes Lepsius als "größter Lügner" des 20. Jahrhunderts verunglimpft wird, sollten alle interessierten Universitätsangehörigen diese Möglichkeit nutzen, sich mit Hilfe dieser Sendung ein eigenes Bild zu machen, um nicht von sekundären Meinungen abhängig zu sein.

(Prof. Dr. Hermann Goltz / Dr. Margarete Wein, 31. August 2001)

Nähere Informationen:
Prof. Dr. Hermann Goltz, Tel.: 0345 / 552 30 00, Fax: 0345 / 552 70 97
E-Mail: mailto:goltz@theologie.uni-halle.de


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