Politik in einer entgrenzten Welt

Politologen diskutieren über die Folgen der Globalisierung

Unter dem Thema „Politik in einer entgrenzten Welt" soll der 21. Wissenschaftliche Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) vom 1. bis 5. Oktober 2000 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Folgen der Globalisierung analysieren.
(Kongressbeginn und Eröffnung: am Sonntag, dem 1. Oktober 2000, 15.00 Uhr, im Kongress- und Kulturzentrum in Halle/Saale).

Auf dieser fünftägigen Veranstaltung geht es um die folgenden drei grundsätzlichen Dimensionen:
1. Legitimation und Demokratie
2. Politik und Ökonomie
3. Politik und Territorialität

Der Kongress wird Fragen zu diesen Problemkreisen u. a. in drei großen Plenarveran-staltungen sowie in ca. fünfzig Spezialistentreffen der Sektionen, Arbeitskreise und Ad-hoc-Gruppen der DVPW unter Beteiligung zahlreicher ausländischer Gastwissenschaftler nachgehen.
Einige Themenbeispiele:
„Globale Orientierung und Europabewusstsein" (Plenum 1);
„Die politische Architektur von Finanzmärkten" (Plenum 2);
„Optimale Regulierungseinheiten für Europa. Flexible Kooperation territorialer und funktionaler Jurisdiktionen" (Plenum 3).

Außer diesen Veranstaltungen zum Kongressthema findet am Dienstag, dem 3. Oktober 2000, ein spezielles Plenum anlässlich des Tages der Deutschen Einheit mit dem Titel „Zehn Jahre Deutsche Einheit" statt.
Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Das Ende der Abgrenzung" hält Dr. Reinhard Höppner, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt.

Am letzten Kongresstag wird vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Halle ein Rahmenprogramm zum Thema „Region ohne Grenzen – Überwindung von Grenzen durch Regionalisierung" angeboten.

Eine genaue Programmübersicht finden Sie auf der Homepage der DVPW unter
http://www.dvpw.de
Weitere Informationen und Anmeldung: direkt bei der DVPW unter:
dvpw@uos.de

Dr. Monika Lindner (28.09.2000)

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