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UNIREKTOR PROF. DR. WILFRIED GRECKSCH WENDET SICH MIT EINEM LESERBRIEF AN DIE MITTELDEUTSCHE ZEITUNG (MZ)
  15.08.2002
 
Unter dem Titel "Es wird ein schmerzhafter Weg" veröffentlichte die Mitteldeutsche Zeitung am 9. August 2002 ein Gespräch mit dem Präsidenten des Landesrechnungshofes Horst Schröder. Auf diesen Beitrag hat Unirektor Grecksch mit einem Leserbrief geantwortet:

"Zum Interview mit dem Präsidenten des Landesrechnungshofes, Herrn Schröder, wurde eine Liste zum Personalabbau abgedruckt, in der u.a. die Martin-Luther-Uni-
versität mit einem Spareffekt von 273 Stellen aufgeführt wurde. Diese Angabe ist sehr missverständlich und bedarf einer Richtigstellung.

Mit dem Beschluss der Landesregierung vom Frühjahr 2000 wurde die Universität verpflichtet, die ursprünglich geplanten Ausbauziele (ohne Medizin) auf 80 % zurückzuschneiden. Das hatte zur Folge, dass für die Universität im Hochschulbereich seit dem Haushaltsplan 2002 nur noch 2046 Stellen zur Verfügung stehen.
Über viele schwierige Etappen und Verhandlungen gelang es, ohne dass Fachbereiche oder Fakultäten geschlossen werden mussten, einen Konsens über die Verteilung der 2046 Stellen herzustellen. In der Folge wurde die neue Stellenstruktur personell umgesetzt. Proteste begleiteten diesen Prozess im Dezember des vergangenen Jahres. Trotz der Reduzierung der Stellen ist der Lehrbetrieb gesichert, und obligatorische Studiennachweise können problemlos erbracht werden. Auch das Ziel, jungem und hoffnungsvollem wissenschaftlichen Nachwuchs an unserer Universität wieder eine Perspektive zu eröffnen, indem befristete Stellen eingerichtet und besetzt wurden, konnte erreicht werden.

Sollte die Universität jedoch mit einem weiteren Stellenabbau konfrontiert werden, so wäre dieser nur über Schließung von Bereichen zu realisieren. Die Substanz der Universität als eine klassische Volluniversität wäre bedroht. Außerdem würde ein weiterer Stellenabbau alle mit dem Land getroffenen Vereinbarungen ignorieren. Dass dies die Absicht der neuen Landesregierung ist, kann ich mir nach den Äußerungen des Ministerpräsidenten und des Kultusministers zur Entwicklung der Universität nicht vorstellen. Vielmehr wurde durch einen Vertreter des Kultusministeriums bestätigt, dass die erwähnte Zahlenangabe zum Stellenabbau an der Martin-Luther-Universität haushaltstechnisch bedingt aus den bereits vollzogenen Stellenreduzierungen herrührt und keinen zusätzlichen Abbau bedeutet.

In jedem Fall wird die Universität weitere Stellenreduzierungen nicht hinnehmen".

Prof. Dr. Wilfried Grecksch

Das MZ-Gespräch auf den Seiten 4 und 5 des Pressespiegels vom 9. August 2002
 
  Ingrid Godenrath, 15.08.2002
 
     
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