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  Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
 
 
JAHRESTAGUNG DER IAESTE DEUTSCHLAND
9. bis 11. November 2005 an der halleschen Universität
 
Die weltweit größte Praktikantenorganisation IAESTE (International Association for the Exchange of Students for Technical Experience) hat seit der Gründung im Jahr 1948 über 300 000 Studierenden aus den Bereichen Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Land- und Forstwirtschaft Auslandspraktika in mehr als 80 Mitgliedsländern vermittelt. Im Jahr 2005 wurde bisher 4 800 Studierenden die Möglichkeit gegeben, im Ausland praktische Erfahrung im Rahmen eines Fachpraktikums zu sammeln.
In Deutschland blickt die IAESTE auf eine 55-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Insgesamt wurden rund 40 000 Praktika für deutsche Studierende realisiert. Für ausländische Studierende wurden in Wirtschaftsunternehmen, Forschungs- und Hochschulinstituten weit über 60 000 Praktikumsstellen eingeworben und vermittelt.


In Halle treffen sich in diesem Herbst VertreterInnen aller IAESTE-Filialen in Deutschland. Zum großen Teil handelt es sich bei den Betreuungsstellen um ehrenamtlich arbeitende, studentische Komitees, die an zahlreichen Hochschulen die Arbeit der IAESTE unterstützen. Auch die Akademischen Auslandsämter vieler Hochschulen leisten einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren des Programms. Das deutsche nationale Komitee der IAESTE ist in den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) integriert und bildet die zentrale Koordinierungsstelle für alle lokalen IAESTE-Büros.
In diesem Jahr soll im Rahmen der Jahrestagung die Arbeit der IAESTE kritisch unter die Lupe genommen werden. Nach 55 Jahren ist es an der Zeit, zu fragen, wie es der IAESTE gelungen ist, sich den wechselnden Bedürfnissen der Studierenden anzupassen. Vor allem unter dem Gesichtspunkt einer sich wandelnden Hochschullandschaft soll erörtert werden, in welche Richtung die IAESTE sich entwickeln muss, um auch weiterhin für Studierende, die ein Auslandspraktikum durchführen möchten, attraktiv zu sein. Eine weitere wichtige Frage: Entspricht die Arbeit der IAESTE noch den Anforderungen der Praktikumsgeber im Zeitalter der Globalisierung?
Die Arbeit der IAESTE folgt traditionell einem Jahreszyklus, der in jedem Oktober wieder neu beginnt.
Grundlage des Austauschprogramms bilden die Praktikumsstellen, die derzeit sowohl vom IAESTE-Nationalkomitee in Bonn als auch von den lokalen Betreuungsstellen eingeworben werden. Wirtschaftsunternehmen sind ebenso wie Forschungs- und Hochschulinstitute aufgefordert, Praktikumsstellen für Studierende aus naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen zur Verfügung zu stellen. Die Praktika können zwischen 2 und 12 Monaten dauern. Als angemessene Praktikumsvergütung zahlen die Arbeitgeber derzeit mindestens 615 Euro monatlich. Weitere Kosten entstehen dem Praktikumsgeber nicht.
Im Januar treffen sich Vertreter aller 80 IAESTE-Nationalkomitees und tauschen die jeweils eingeworbenen Praktikumsstellen aus. Für jedes Angebot in einem deutschen Betrieb oder Institut erhält IAESTE Deutschland ein Angebot für deutsche Studierende, die ein Auslandspraktikum durchführen möchten. Die Studierenden bekommen im Februar die Angebote über ihre lokale Betreuungsstelle, die auch die Auswahl der geeignetsten Outgoing-BewerberInnen für jedes Angebot übernimmt.
Mit der Akzeptierung der ausländischen BewerberInnen beginnt im Frühsommer ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit in den lokalen Betreuungsstellen in Deutschland - die Betreuung der ausländischen Gäste. Das fängt bei der Begrüßung am Flughafen an, setzt sich in der Suche nach günstigem Wohnraum und der Unterstützung bei Behördengängen fort und ist mit der Organisation eines Freizeitprogramms noch lange nicht zuende: Die Aufgaben der IAESTE-MitarbeiterInnen sind vielfältig und stellen interessante Herausforderungen dar. Aber der Einsatz lohnt sich. Nicht nur ein Zugewinn an interkultureller und sozialer Kompetenz oder die Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse sind das Ergebnis der oft langjährigen Tätigkeit für das IAESTE-Programm. Auch der Spaß kommt bei der IAESTE nie zu kurz und häufig entstehen lebenslange Freundschaften über Ländergrenzen hinweg.
Finanziert wird das IAESTE-Programm in Deutschland aus Mitteln des Auswärtigen Amtes. Für Praktika außerhalb der EU steuert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Reisekostenzuschüsse bei.

Nähere Informationen:
Genia Faatz, Akademisches Auslandsamt der MLU
Tel.: 0345 55-21307
 
  Ingrid Godenrath, 07.11.2005
 
     
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