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DAS HUHN VON HALLE und andere Vorösterlichkeiten
Einladung zum Vor-Osterplausch
 
Am Sonntag, dem 20. März 2005, ab 10 Uhr (Einlass 9.30 Uhr) lädt die Sommerakademie der Zoologischen Sammlungen an der Martin-Luther-Universität zu ihrer ersten Veranstaltung im Sommersemester 2005 in den Konferenzraum des Institutes für Zoologie, Domplatz 4, ein.

Es ist eine vorösterliche Einstimmung unter dem Motto „Einesteils der Eier wegen, welche diese Tiere legen ...“ Im traditionellen Mix aus Kultur, Bildung und Unterhaltung, gedacht für kleine und große Leute, wird unter anderem das Geheimnis den Huhns von Halle aus der Barfüßer Straße gelüftet (die MZ berichtete).



Kommt dieses Küken aus einem Osterei? Und wer hat das wohl im Schnee versteckt?
(Foto: Wolf-Dieter Große)

Präsentiert wird das kleinste Osterei der Welt und das größte Osterküken, also alles über das Ei, seinen Inhalt und große und kleine Eier. Es wird auch die Frage geklärt, wie kommt das Ei zu seinem Dotter und das Tier aus dem Ei? Darüber wird der bekannte Insektenforscher und Direktor des Institutes für Zoologie, Prof. Dr. Hans-Jörg Ferenz in einer kurzweiligen etwa halbstündigen Einführung berichten, außerdem wie es zu Milliarden von Wanderheuschrecken kommt, und mikroskopisch demonstrieren, wie es in so einem Ei aussieht.

Anschließend kann die Vogelsammlung des Institutes besichtigt werden. - Die wissenschaftliche und technische Leitung liegt in den Händen von Kustodin Dr. Karla Schneider und Priv.-Dozent Dr. Wolf-Rüdiger Grosse.

Weiteres zum Inhalt der Veranstaltung:

Eine vorösterliche, unterhaltsame wissenschaftliche Schau rund ums Ei. Es werden einmalige Exponate aus der Eiersammlung gezeigt. Die Eiersammlung konnte 1961 von dem bekannten Eierforscher (Oologe) Max Schönwetter erworben werden. Zu diesem Zeitpunkt umfasste sie 19 206 Exponate von 3 839 Vogelarten. Seitdem ist sie durch zahlreiche Exponate noch beträchtlich erweitert und durch Nestaufsammlungen ergänzt worden.

Gezeigt wird das kleinste Vogelei der Welt, von der Bienenelfe. Es ist erbsengroß, ca. 5 mm lang und wiegt minimal 0,25 g. Das voluminöse Kolibrinest hat innen lediglich 3-4 cm Durchmesser. Das größte Vogelei stammt vom Afrikanischen Strauß, ist 11 x 14 cm und wiegt bis zu 1,6 kg. Ein Nest gibt es bei den Laufvögeln nicht. Nach dem Schlupf verlassen die Riesenküken die Gelegemulde und folgen ihren Eltern. Noch größer war das Ei des vor über 300 Jahren ausgestorbenen Madagaskar-Straußes, was 30 x 23 cm lang war (die hallesche Sammlung hat eine Nachbildung des letzten gefundenen Eies) und einen Inhalt von 8 Litern (entspricht 148 Hühnereiern) hatte. Es war zu Ostern sicher eine echte Herausforderung für den Osterhasen!

Nähere Informationen:

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Zoologie
Spezielle Zoologie und Zoologische Sammlungen
Domplatz 4, D-06108 Halle (Saale)
Privatdozent Dr. W.-R. Große
Tel.: 0345 55-26438
E-Mail: grosse@zoologie.uni-halle.de
Internet: http://www.biologie.uni-halle.de/zool/coll/spez_main.htm

Vorinformation über weitere Veranstaltungen der Sommerakademie 2005

2. Sonderschau „Schadinsekten - eine Bedrohung für den Menschen?“ in der Museumsnacht der Stadt Halle am 21.05.2005, Institut für Zoologie, Domplatz 4.

3. Von Mördermuscheln und Salatschnecken
Welche Schnecke ist das? Schnecken und Muscheln im Urlaub und zu Hause. Besucher können auch ihre Urlaubs-Fundstücke mitbringen und bestimmen lassen. Es werden erstmals seltene Exponate der Weichtiersammlung der Zoologischen Sammlungen gezeigt.
Termin: am 10.07.2005, Ort Großer Hörsaal des Institutes für Zoologie, Domplatz 4, Einlass 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr.

4. Präsentation der neugestalteten „Heimatkundlichen Sammlungen“ des Institutes für Zoologie und eine Einführungspräsentation zum Thema
„Die bunte Welt der Schmetterlinge“
am „Tag des offenen Denkmals“ am 11.09.2005, Ort: Großer Hörsaal des Institutes für Zoologie, Domplatz 4, Einlass 9.30 Uhr, Beginn 10.30 Uhr
 
  Dr. Margarete Wein, 15.03.2005
 
     
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