Land und Lotto-Toto GmbH
fördert Uni-Projekt zur Erforschung der Zeitgeschichte Sachsen-Anhalts

Zu Beginn des Jahres 2001 haben das Land Sachsen-Anhalt und die Lotto-Toto GmbH bereits zum zweiten Mal einen offenen Wettbewerb ausgeschrieben, der die Erforschung der Geschichte des 20. Jahrhunderts in Mitteldeutschland auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt zum Ziel hat. Gefördert werden solche Forschungsprojekte, die dazu einen neuen wissenschaftlichen Beitrag leisten.

Zwei Projekte erhielten den Zuschlag. Ausgewählt wurde das Forschungsvorhaben von Prof. Dr. Hermann-Josef Rupieper (Institut für Geschichte an der Martin-Luther-Universität) zum Thema "Arbeitsverhalten: Betriebsalltag, Konfliktverhalten und Mentalität von Chemiearbeitern in den Leuna- und Bunawerken 1949-1989".
Der zweite Preisträger ist Prof. Dr. Klaus-Erich Pollmann von der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität. Das Thema des Forschungsprojektes lautet "Magdeburg in der NS-Zeit: Anpassung und Auflösung städtischer Milieus".
Die Arbeiten an beiden Vorhaben konnten schon am 1. Oktober 2001 beginnen. Die Laufzeit erstreckt sich insgesamt über zwei Jahre.

Kultusminister Dr. Gerd Harms würdigte den Landeswettbewerb als eine ausgezeichnete Möglichkeit, zeitgeschichtliche Vorgänge des Landes Sachsen-Anhalt wissenschaftlich aufzuarbeiten. Außerdem, so der Minister, sei die Förderung der Forschungsprojekte so ausgerichtet, dass insbesondere junge NachwuchswissenschaftlerInnen für ihre weitere Qualifikation wertvolle Unterstützung erhielten.

(Ingrid Godenrath, 17. Oktober 2001, nach einer Information des Kultusministeriums
des Landes Sachsen-Anhalt vom 12. Oktober 2001)

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hermann-Josef Rupieper
Tel.: (0345) 55 243 00
Fax: (0345) 55 270 42
E-Mail: rupieper@geschichte.uni-halle.de


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