Erster Platz für den Internationalen
englischsprachigen Studiengang
"Applied Polymer Science"

Fachbereich Ingenieurwissenschaften ging als Sieger hervor

Unter über sechzig Bewerbungen hat sich der Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Martin-Luther-Universität im Wettbewerb um neu konzipierte, international ausgerichtete Studiengänge durchgesetzt: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Hochschulrektorenkon-ferenz und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) haben entschieden, gemeinsam einen neuen Studiengang "Applied Polymer Science" in Halle mit einer Förderung von bis zu einer Million Mark für die nächsten vier Jahre zu unterstützen.

Der Studiengang ist interdisziplinär angelegt und wird von den Ingenieuren in Halle zusammen mit den Fachbereichen Chemie und Physik angeboten. Er wird englischsprachig sein, um damit verstärkt auch ausländische Studierende gewinnen zu können.

Ausgehend von einem fundierten naturwissenschaftlichen Grundlagenwissen steht die Entwicklung ingenieurwissenschaftlicher Fähigkeiten auf dem Polymergebiet im Vordergrund. "Polymere sind heutzutage neben den bekannten Massenplasten auch Hightech-Produkte in der Mikroelektronik oder Implantate in der Medizin", erläutert der Dekan der Ingenieurwissenschaften, Prof. Holm Altenbach. "Gerade in der Region Halle/Leipzig/Bitterfeld ist die Polymerherstellung und -verarbeitung ein wichtiger Industriezweig, z. B. bei DOW und Bayer. Die Universität Halle ist eine der wenigen Universitäten in Deutschland, die in diesem Bereich eine "Wissenskette" von der Grundlagentheorie bis zur Technik der Herstellung aufweist".

Für die Ausbildung werden vorhandene Kontakte zu nationalen und internationalen Unternehmen und Universitäten, z. B. zur University of Massachusetts, genutzt. In einer Stellungnahme hebt der Prorektor für Studium und Lehre, Prof. Dr. Thomas Bremer, vor allem den intensiven Auslandskontakt hervor: "Der Studiengang ist geeignet, ausländische Studierende nach Halle zu holen, aber er wird auch zu einer größeren Internationalisierung bei unseren deutschen Ingenieurstudenten führen", so Bremer. Gedacht ist unter anderem an die Möglichkeit, dass hallesche Studierende ihre Abschlussarbeiten im Ausland durchführen.

(Prorektorat für Studium und Lehre,
Fachbereich Ingenieurwissenschaften, 28. Mai 2001)

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Holm Altenbach
Tel.: (03461) 46 28 06
Fax: (03461) 46 28 38
E-Mail: holm.altenbach@iw.uni-halle.de

Prof. Dr. Jörg Kreßler
Tel.: (03461) 46 27 60 oder 46 37 60
Fax: (0345) 55 272 60
E-Mail:joerg.kressler@iw.uni-halle.de


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