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LEBENSALTER IN DER KUNST 
Ausstellung zeigt Schätze aus dem Kupferstichkabinett
  07.05.2003
 

„LEBENSLINIEN. Allegorische Darstellungen der Lebensalter aus dem Kupferstichkabinett der Universität" – so lautet das Motto einer sehenswerten Ausstellung des Universitätsmuseums, die am 17. Mai um 17 Uhr im Löwengebäude eröffnet wird.

Die Ausstellung ist ein Angebot der Universität zum thematischen Jahr 2003  „ALTERnativen. Auf dem Wege zu einer Alterskultur", das von der Stadt Halle und den Franckeschen Stiftungen veranstaltet wird. Nach dem Jahr des Kindes (2000) widmet sich nun das Thema dem Alter und dem Alten im allumfassenden Sinne.
Die Exposition bietet Einblicke in die verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten des Lebensalterthemas in der Druckgraphik. Es handelt sich um eine reine Graphikausstellung aus den umfangreichen Beständen des Kupferstichkabinetts. Dabei bilden Kupferstiche des ausgehenden 16. Jahrhunderts den Grundstock. In der Ausstellung sind rund fünfzig Graphiken zu sehen, darunter vorwiegend Blätter, die nach Vorlagen des berühmten Kupferstechers Hendrick Goltzius (1558–1617) gearbeitet wurden. (Bild: Nach Hendrick Goltzius, ohne Jahr; Bei der Kupplerin, Junges Paar und alte Frau)
Goltzius kam 1577 nach Haarlem und damit an einen Ort, der um die Wende zum 17. Jahrhundert als nordeuropäisches Zentrum des Kupferstichs galt.
Er war bereits zu seinen Lebzeiten als einer der brillantesten und fähigsten Stecher und Künstler der Epoche geschätzt. Die Vorlagen des Meisters wurden von seinen Schülern gestochen, andererseits arbeiteten die Schüler nach eigenen Erfindungen im sogenannten „Goltzius-Stil". Seine Werkstatt war Ausbildungsstätte einer damaligen Elite der Stecherkunst.
Die Besucher können vor allem Graphiken von Jakob Matham (1571–1631), Jan Saenredam (1565–1607), ausgewählte Beispiele von Jan Muller (1571–1628) und Jacques de Gheyn (1565–1629) betrachten.
Neben der niederländischen Druckgraphik („Goltzius und sein Kreis") sind  Kupferstiche und Radierungen italienischer und französischer Meister zu sehen. Diese stammen vorwiegend aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Adriaen Collaert (um 1560–1618), nach Marten de Vos (1532–1603); Jupiter, Blatt 6 der Folge „Die sieben Planeten", ohne Jahr
Die Kraft der Erinnerung fällt in die sechste Lebensphase, die des Alters. Jupiter, der sechste Planet, fördert sie auf rechte Weise.

Die Ausstellung bietet eine abwechslungsreiche Zusammenschau allegorischer Darstellungen der Lebensalter im graphischen Bereich. Begleitet wird sie von Führungen, Vorträgen und Gesprächen.
Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen.

(Ute Olbertz, 7. Mai 2003)

 

 

 

Ausstellung LEBENSLINIEN
Öffnungszeiten: 18. Mai bis 13. Juli 2003
Dienstag bis Freitag 11 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Sonntag 14 bis 18 Uhr
Universitätsplatz 11 (Löwengebäude, 1. Etage)
Führungen: 25. Mai, 15 Uhr; 4. Juni, 17 Uhr; 15. Juni, 15 Uhr; 25. Juni, 19 Uhr; 6. Juli, 15 Uhr;
13. Juli, 15 Uhr Finissage mit Führung,
Weitere Führungen auf Voranmeldung möglich

Ansprechpartner:
Zentrale Kustodie – Museum universitatis
Dr. Ralf-Torsten Speler, Tel.: 0345 55-21733, Fax: 0345 55-27162,
E-Mail: kustodie@uni-halle.de
Anja Preiß, Kuratorin der Ausstellung
Tel.: 0345 55-21735 (Kupferstichkabinett)

 
  Ute Olbertz, 07.05.2003
 
     
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