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EHRENPROMOTION FÜR TERENCE BEST
  5.06.2003
 

Die Martin-Luther-Universität verleiht im Rahmen der diesjährigen Händel-Festspiele die Ehrendoktorwürde an den Musikwissenschaftler und Händel-Forscher Terence Martin George Best aus Brentwood, Essex (Handel Institute London). Die feierliche Ernennung wird am Dienstag, dem 10. Juni 2003 um 12 Uhr im Konzertsaal des Händelhauses stattfinden. Prof. Dr. Wolfgang Ruf  (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Musikwissenschaft) hält die Laudatio. Es folgt ein Vortrag von Terence Best zum Thema „Der französische Einfluss auf die deutsche Klaviermusik in der Barockzeit: Froberger, Bach, Händel“.

Terence Best hat sich besondere Verdienste um die Hallische Händel-Ausgabe und um die Händel-Forschung an der Universität erworben.
Terence Martin George Best, geboren 1929 in Derby (Großbritannien), ist ausgebildeter Pianist (1948 Lizentiat der Royal Academy of Music) und hat in Oxford (Jesus College) Modern Languages (Französisch, Italienisch) studiert und den Grad des Bachelor of Arts erworben (1951). Nach dem Militärdienst in England und im Korea-Krieg und dem Erwerb des Master’s Degree war er von 1956 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1990 im Schuldienst in Brentwood tätig. Er hat während seines ganzen Berufslebens als Cembalist, Chorsänger und Chordirigent im Bereich der älteren Musik praktiziert und ist auf diesem Wege zur intensiven musikalischen und zunehmend auch wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Komponisten Georg Friedrich Händel gelangt. Unter der Anleitung des prominenten englischen Musikforschers und Spezialisten für historische Aufführungspraxis Professor Thurston Dart hat Best ab 1966 seine Editionstätigkeit für die Hallische Händel-Ausgabe begonnen. 1987 war er Mitbegründer des Handel Instituts, London, das seit Jahren eng mit dem Institut für Musikwissenschaft der Martin-Luther-Universität und dem Händel-Haus Halle kooperiert.

Die Hallische Händel-Ausgabe ist die autoritative Gesamtausgabe des umfangreichen kompositorischen Schaffens Georg Friedrich Händels. Das von der Georg-Friedrich Händel-Gesellschaft getragene Langzeitprojekt wird über die Union der Akademie der Wissenschaften (Sitz Mainz) aus Mitteln des Bundes und der Länder finanziert und ist organisatorisch an die Martin-Luther-Universität angebunden. Die Editionsleitung ist seit 1998 dem geschäftsführenden Leiter des Instituts für Musikwissenschaft der Universität (Antragsteller) und Terence Best übertragen.  
Terence Best hat seit 1970 insgesamt 15 Bände für die zunächst von Prof. Dr. Walther Siegmund-Schultze und anschließend von Prof. Dr. Bernd Baselt, den früheren Leitern des Instituts für Musikwissenschaft der halleschen Universität, betreute Hallische Händel-Ausgabe herausgebracht. Unbestritten gilt Best als weltweit anerkannte Autorität auf dem Gebiet der philologischen Editionskritik und der Händel-Editionspraxis. Die Open University in Milton Keynes, England, hat ihn 1999 zum Visiting Senior Research Fellow ernannt.

Seit 1973, also seit 30 Jahren, kommt Terence Best regelmäßig während der Händel-Festspiele nach Halle. Aufgrund seiner hohen Kompetenz ist er 1984 ins international besetzte Editorial Board der Hallischen Händel-Ausgabe aufgenommen worden. Er hat nach der Wende durch seine Mitwirkung und Reputation dazu beigetragen, dass das ehemals gesamtdeutsche Projekt ins musikwissenschaftliche Editionenprogramm der deutschen Akademien übernommen worden ist. Bereits 1990 hat ihn die Stadt Halle mit der Verleihung des Händel-Preises geehrt. Die Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft hat ihn 1998 zu ihrem Vizepräsidenten gewählt. Seit der Übernahme der Co-Editionsleitung (1998) hält er sich regelmäßig zu Konsultationen mit dem Antragssteller und den Wissenschaftlern der Redaktion der Händel-Ausgabe in Halle auf.    

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Wolfgang Ruf
Institut für Musikwissenschaft
Tel.: 0345 55-24550
E-Mail: ruf@musikwiss.uni-halle.de

 
  Ute Olbertz, 05.06.2003
 
     
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