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AUSZEICHNUNG ZUM DEUTSCHEN ARCHITEKTURPREIS 2003
  14.11.2003
 

Für das Ensemble aus Juridicum, Audimax und Campus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde eine von fünf mit 5 000 Euro dotierten Auszeichnungen zum Deutschen Architekturpreis 2003 verliehen.
Das Bundeskanzleramt (Architekt: Axel Schultes, Berlin) erhielt den Architekturpreis, der mit 25 000 Euro dotiert ist. Er wird aller zwei Jahre von der Ruhrgas Aktiengesellschaft, Essen, ausgelobt (erstmals im Jahr 1971) und gilt in der Bundesrepublik als der zentrale Architekturpreis. Schirmherrin ist die Bundesarchitektenkammer, Berlin. Die Jury vergibt außer dem Hauptpreis noch Auszeichnungen und spricht Anerkennungen aus.
Eine so renommierte Auszeichnung für ein Bauensemble in der Stadt Halle, noch unlängst als "Diva in Grau" bezeichnet, erregt über die Region hinaus Aufmerksamkeit und erweckt Neugier auf die Universität und die Saalestadt.
Die Architekten der prämierten Gebäude und des Platzes, Thomas van den Valentyn und Gernot Schulz (Köln) sowie Campus mit Topotek 1 Landschaftsarchitekten (Berlin) können sich über die Auszeichnung freuen. Aber auch die Bauherren, das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle, vertreten durch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, haben allen Grund, stolz auf die gelungene Gestaltung des Universitätsplatzes mit Freitreppe zu sein. Der Kanzler der Universität, Dr. Martin Hecht, nahm die Urkunde der Auszeichnung zum Deutschen Architekturpreis 2003 am 11. November in Berlin entgegen.
"Ein über Jahrzehnte verwahrloster Teil der Innenstadt Halles", so heißt es in der Begründung der Jury, "von einem im Zweiten Weltkrieg gebauten Großbunker zerrissen, ist durch wenige, sensibel aufeinander bezogene Neubaumaßnahmen in einen der angenehmsten neuen Stadträume Ostdeutschlands verwandelt worden. - Mit der Vernetzung von Wegen und Freiflächen haben die Architekten über den Entwurf der vorbildlichen Universitätsbauten hinaus einen beispielhaften Beitrag zu einer besonderen Form der Belebung dieses Teils der Stadt im Sinne eines urbanen Campus geleistet, der durch seine Qualität die Wiederentdeckung der kulturellen Identität Halles als traditionsreiche Universitätsstadt erleichtert und fördert."

Ute Olbertz, 14.11.2003

 
  Ute Olbertz, 14.11.2003
 
     
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