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GATE MESSE IN DER TÜRKEI
Uni Halle in Istanbul, Ankara und Izmir vom 30.3. bis 8.4.2007
 
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg war Anfang April 2007 auf der GATE Messe in der Türkei vertreten. Die Türkei gehört zu den Ländern, die im besonderen Fokus des DAAD und seiner Programme und Initiativen liegen, sei es bei den individuellen Stipendienprogrammen, der Förderung von Hochschulkooperationen, oder als lohnende Region für Bildungs- und Forschungsmarketing.

Der DAAD hat vor Ort ein Netzwerk von Lektorinnen und Lektoren aufgebaut und zwei Informationszentren in Ankara und Istanbul eingerichtet, die sowohl türkischen als auch deutschen Hochschulen zur Verfügung stehen, um Kooperationsbeziehungen einzuleiten.

Annelie Breitfeld von der Allgemeinen Studienberatung und Maren Tornow vom Akademischen Auslandsamt haben die Martin-Luther-Universität in Istanbul, Ankara und Izmir präsentiert. Der deutsche Messepavillon hatte insgesamt 16 Stände, 13 weitere Universitäten und Fachhochschulen sowie der DAAD, das Goethe-Institut und der Fachverband Deutsch als Fremdsprache warben hier gemeinsam für den Studienstandort Deutschland.


Messestand der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Izmir

Am 31. März und am 1. April 2007 von 12 bis 18 Uhr fand die Messe in Istanbul statt. Rund 100 Besucher wurden am Stand der MLU gezählt. Das Interesse an englischsprachigen Masterprogrammen war dabei ebenso groß wie an deutschsprachigen Aufbaustudiengängen. Unerwartet viele Anfragen kamen auch von deutschsprachigen Interessenten, die in Istanbul deutsche Schulen besuchen bzw. als Absolventen dieser bereits studieren. Das neue gestufte Studienangebot mit den Abschlüssen Bachelor / Master sowie das gebührenfreie Erststudium hat viele Standbesucher positiv überrascht. Die Möglichkeit, vor Studienbeginn einen vorbereitenden kostenlosen Deutschkurs am Studienkolleg Halle zu absolvieren, wurde ebenfalls mit großem Interesse aufgenommen.

Die Messe in Ankara hatte am 5. April von 14 bis 20 Uhr für ihre Besucher geöffnet. Die Nachfrage nach deutschen Studiengängen war hier sogar stärker als die nach englischen Studiengängen. Das Interesse an Bachelor- und Masterstudiengängen war ungefähr gleichermaßen ausgeprägt. Eine muttersprachliche Standbetreuerin, vermittelt von der örtlichen DAAD-Lektorin, erleichterte oftmals den ersten Kontakt der türkischen Besucher. Die Beratungsgespräche fanden dann in englischer oder deutscher Sprache statt.

Am 7. April von 12 bis 18 Uhr lief die abschließende Messeveranstaltung in Izmir. Auch hier war reges Interesse für die gebührenfreien Studiengänge zu spüren. Oft kamen außerdem Anfragen zum europäischen Mobilitätsprogramm SOKRATES.
In Izmir gibt es zwei große Universitäten (s. unten). Ein Goethe-Institut sowie eine DAAD-Lektorin, angestellt an der Dokuz-Eylül-Universität, sorgen für qualitativ hochwertigen Deutschunterricht vor Ort. Eine besondere Überraschung: diese Lektorin erwies sich als eine Absolventin der MLU Halle (Magister Sprechwissenschaft / Anglistik).
Eine große Germanistische Abteilung sowie eine Fakultät für Agrarwissenschaften existieren u. a. an der Dokuz-Eylül-Universität. Kontakte über das SOKRATES- Programm mit Halle bestehen bislang nicht, könnten aber mit Hilfe "hallescher Botschafter" vor Ort sicherlich initiiert werden.
Im Auslandsamt sind die Kontaktdaten der Ansprechpartner in Izmir erhältlich.

Hochschulbesuche vor Ort
Neben der Messepräsentation organisierte der DAAD in Istanbul und Ankara den Besuch von jeweils zwei Hochschulen.
Das türkische Hochschulsystem weist eine große qualitative Heterogenität auf, die sich in einem West-Ost-Gefälle widerspiegelt. Die renommiertesten Universitäten und die meisten privaten Universitäten des Landes befinden sich in der Westtürkei. So haben die international anerkannten Universitäten ihre Standorte ausnahmslos in den Großstädten Istanbul und Ankara. Bestimmt wird das Ansehen der Hochschulen durch ein inoffizielles, aber überall präsentiertes Ranking. Diese Art "Hitliste" bildet sich jährlich aus den Ergebnissen der landesweiten Zulassungstests, da die beliebtesten Universitäten und Studiengänge die Studienbewerber mit den besten Leistungen aufnehmen.
Die besten türkischen Universitäten sind ohne Zweifel die drei englischsprachigen Universitäten Bogazici-Universität (staatlich, Istanbul), Middle East Technical University (staatlich, Ankara) und Bilkent University (privat, Ankara) sowie – für Ingenieurwissenschaften – die Istanbuler Technische Universität (staatlich).
Im Mittelfeld befinden sich
• in Istanbul: die Yildiz-, die Istanbul- und die Marmara-Universität,
• in Ankara: die Hacettepe-, die Ankara- und die Gazi-Universität (jeweils staatlich) und
• in Izmir: die Ege- und Dokuz-Eylül-Universität (beide staatlich).

Am 2. April stand zunächst der Campus der TU Istanbul auf dem Besichtigungsprogramm, dabei stellten sich die Technischen Universitäten der deutschen Delegation mit einer Kurzpräsentation vor. Es folgte ein Besuch der Marmara-Universität. Auf dem Gebiet der Hochschulkooperationen unterstützt der DAAD seit Anfang der 90er Jahre an der Marmara-Universität in Istanbul die beiden deutschsprachigen Abteilungen für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik. Dementsprechend rege waren hier die Kontaktanfragen nach den Kurzpräsentationen der deutschen Hochschulen. Auch an der MLU bestand Interesse, Kontakte im SOKRATES-Programm zu initiieren. Die entsprechenden Anfragen aus den Bereichen Biologie und Wirtschaftswissenschaften wurden an die SOKRATES-Koordinatoren in Halle weitergeleitet.
Bislang unterhält die MLU nur einen SOKRATES-Partnervertrag mit der renommierten Bogazici-Universität Istanbul im Bereich der Soziologie.

Am 4. April erfolgte in Ankara die Besichtigung der Bilkent-Universität einschließlich des Technoparks sowie der Technischen Universität Ankara. Beide Hochschulen haben sich sehr professionell präsentiert.

Folgende Informationsmaterialien zum Thema Türkei können bei Interesse im Akademischen Auslandsamt bei Maren Tornow in Form von PDF-Dateien abgerufen werden:

• Ausführliche "Länderinformation TÜRKEI für internationales Marketing für Bildung und Forschung in Deutschland",
• Sachstand des akademischen Austauschs Deutschlands mit der Türkei,
• Universitäten in Istanbul,
• Kontaktdaten der DAAD-Ansprechpartner vor Ort.

Annelie Breitfeld
Allgemeine Studienberatung
E-Mail: annelie.breitfeld@verwaltung.uni-halle.de
Telefon: 0345 55-21306

Maren Tornow
Akademisches Auslandsamt
E-Mail: maren.tornow@verwaltung.uni-halle.de
Telefon: 0345 55-21314

18.April 2007

 
  Ute Olbertz, 18.04.2007
 
     
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