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Zwei Studierende aus Halle erfolgreich
beim "Oikos Model WTO" in St. Gallen und Genf
  26.06.2006
 
Zwei Studierende der Juristischen Fakultät / Forschungsstelle für Transnationales Wirtschaftsrecht haben die Martin-Luther-Universität bei den Verhandlungen des "Oikos Model WTO" in der Schweiz erfolgreich vertreten.

Bereits zum neunten Mal wurde von der internationalen Studentenorganisation "Oikos" vom 12. bis zum 16. Juni 2006 an der Universität St. Gallen und in Genf ein so genanntes "Model WTO" organisiert (Einzelheiten sind verfügbar unter: http://www.modelwto.org). Es handelt sich hierbei um eine Simulation der diplomatischen Verhandlungen zur fortschreitenden Liberalisierung des Welthandels im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO). Von der Martin-Luther-Universität konnten sich in diesem Jahr die beiden Studierenden Jürgen Bering (4. Semester Jura) und Mariana Castro (Master-Studiengang Wirtschaftsrecht) für den weltweit angesehenen, englischsprachigen Wettbewerb qualifizieren. Die Studierenden, die von der Forschungsstelle für Transnationales Wirtschaftsrecht der Juristischen Fakultät unter Leitung von Prof. Dr. Christian Tietje betreut wurden, haben die Universität Halle mit großem Erfolg vertreten.

An der simulierten Verhandlungsrunde in St. Gallen und Genf nahmen mehr als 50 Studenten aus aller Welt teil, darunter aus Zimbabwe, Pakistan und Tansania. Bei dem Model WTO simulieren Studenten die gegenwärtigen Verhandlungen der DOHA Runde der WTO. Hierzu werden die Studenten den wichtigsten, exemplarisch ausgewählten Repräsentanten der Entwicklungsländer (Brasilien, Indien, Mexiko und Kenia), der industrialisierten Länder (USA, Europäische Gemeinschaft, Japan und die Schweiz) und den am wenigsten entwickelten Ländern (Burkina Faso) zugeteilt. Diese Staaten entsenden dann Vertreter zu einzelnen Komitees in den Bereichen Landwirtschaft, nicht-landwirtschaftlicher Marktzugang, Verhandlungsführung, geistiges Eigentum und Entwicklung. Der Wettbewerb wird von Vorträgen von Experten auf dem Gebiet der WTO, unter anderem dem Generaldirektor der WTO Pascal Lamy, begleitet.

Die beiden halleschen Studenten vertraten mit Indien im Komitee für geistiges Eigentum und Brasilien im Landwirtschaftskomitee zwei der wichtigsten Akteure der Entwicklungsländer. Es gelang den Studierenden der MLU in den beiden Komitees erfolgreich zentrale Punkte zur fortschreitenden Liberalisierung des Welthandels einzubringen. Die mit Unterstützung der Studierenden erarbeiteten Abschlusserklärungen wurden von den anwesenden Vertretern der WTO und der UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development) herausragend bewertet.


Kontakt:
Prof. Dr. Christian Tietje
Forschungsstelle für Transnationales Wirtschaftsrecht
Juristische Fakultät
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Universitätsplatz 5, 06099 Halle (Saale)
Telefon: 0345 55-23180
Fax: 0345 55-27201
E-Mail: tietje@jura.uni-halle.de
Homepage: www.jura.uni-halle.de/tietje

 

 
  Ute Olbertz, 26.06.2006
 
     
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